Dr. Carsten Hermann (Foto: cap communications, Marcus Gloger)
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Duisburg. BG Klinikum Duisburg fusioniert Fachabteilungen

Im BG Klinikum Duisburg sind die medizinischen Schwerpunkte Anästhesiologie und Intensivmedizin seit 1. Februar 2019 gemeinschaftlich organisiert. Die neu gegründete „Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin“ wird geleitet von Chefarzt Dr. Carsten Hermann, der in der Unfallklinik auch bisher für die Intensivmedizin verantwortlich war.

„Ziel der Neustrukturierung ist es, die seit Jahren gute Zusammenarbeit beider Abteilungen weiter zu stärken und noch besser zu verzahnen“, sagte der Geschäftsführer des BG Klinikums Duisburg Thomas Dziuba im Rahmen der offiziellen Eröffnung. Er freue sich, mit Dr. Hermann einen äußerst erfahrenen und im Haus bereits etablierten Mitarbeiter als Chefarzt gewonnen zu haben.

Sehr zufrieden mit den neuen Regelungen zeigte sich auch das bisherige externe Anästhesie-Team um Ulf Geisendörfer: „Gemeinsam werden wir noch stärker.“ Nur so sei es möglich, den anstehenden Herausforderungen für das BG Klinikum auch auf Abteilungsebene mit höchstmöglicher fachlicher Kompetenz zu begegnen.

Synergien schaffen – für eine noch bessere Behandlung des Patienten Die Vorteile der neuen Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin sind offensichtlich. „Alles erfolgt von nun an aus einer Hand“, sagt Hermann. Ein Wechsel der Patienten von einer in die andere Abteilung sei nicht mehr nötig. Dadurch fallen weniger Übergaben bei Ärzten bzw. dem Pflegepersonal an und auch die Kommunikation im Team werde noch einfacher und schneller.

Das ist wichtig, weil die Versorgung der Patienten vor, während und nach der Operation immer differenzierter wird. Dies führt etwa dazu, dass die Therapie zum Teil im Minutentakt überwacht werden muss. Das Bündeln von Anästhesiologie und Intensivmedizin in einer Klinik erleichtert dieses und ermöglicht damit eine noch bessere individuelle Betreuung der Patienten. „Unsere Schwerverletzten auf der Intensivstation werden davon sicher erheblich profitieren“, fasst Hermann zusammen.

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