Hoppeditzbeerdigung im Hotel Montan (Foto: Nina Sabrina Desef)
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Duisburg. Für den Hoppeditz war am Abend des Veilchendienstag auch wieder alles vorbei. So hat er am Aschermittwoch keine Chance mehr Karneval zu feiern. Denn am Abend des Veilchendienstag wurde der Schelm der Nordvereine würdevoll beerdigt. Mit dieser Tradition wird das Ende der Karnevalsession 2018/2019 eingeläutet.

Eingeladen hatten zum traurigen, karnevalistischen Anlass im Hotel Montan die KG Marxloher Jecken und die 1. Gr. KG Rot-Weiß Hamborn-Marxloh. Der Hoppeditz alias Wolfgang Swakowski wehrte und versteckte sich. Doch die Jecken der Karnevalsgesellschaften zeigten kein Erbarmen. Und so wurde der Hoppeditz auch dieses Jahr wieder in seinen Sarg genagelt, um dann hoffentlich am 11.11. wieder zu erwachen.

Vor der Beerdigung fand ausverkauften Hotel Montan erstmal das traditionelle Fisch-Essen statt.

Es flossen auch viele Tränen im Hotel Montan. Dies lag weniger an der Beerdigung des Hoppeditz, sondern mehr an der Verabschiedung der Kinderprinzencrew und der großen Prinzencrew. Und so ging eine jecke, tolle Session im Hotel Montan zu Ende.

Im Hof der AWO Duisburg-Homberg Ehrenstr. stand die Trauergemeinde der KG Narrenzunft-Homberg um Paul Rapp, der als Hoppeditz mit einer gekonnten Rede wesentliche Aspekte der vergangenen Session noch einmal aufleben ließ und sich dann verabschiedete mit: „Das Sprechen fällt mir langsam schwer, selbst wenn ich bei Euch bleiben wollte, ich könnte es nicht, denn die Tradition bestimmt, dass ich am Veilchendienstag gehen muss. Jetzt macht es gut, ihr treuen Freunde, haltet mich in guter Erinnerung, bewältigt eure Trauer in dem Bewusstsein, dass ich wiederkommen werde. Jetzt macht für mich ein großes Feuer, denn nur aus einem Haufen Asche kann ich wieder auferstehen. Nun schickt mich auf die lange Reise. Helau, lebt wohl, auf Wiedersehen.“

Mit Tränen in den Augen verabschiedeten sich die Närrinnen und Narren von dem Symbol des Karnevals und hoffen auf ein baldiges Wiedererwachen. Damit ist die Session endgültig zu Ende, alle fiebern wieder der neuen Session entgegen. Eine erfolgreiche tolle Session liegt hinter der KG Narrenzunft Homberg. Präsident Manfred Becker bedankte sich bei den Tanzgarden Eternal Flames, Mittelgarde, Murmels, den Trainerinnen, Betreuerinnen und bei allen aktiven Mitgliedern, Wagenbauern und Helfern für die geleistete Arbeit.

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