Der Vorsitzende der Schülerunion, Lars Görtz (l.), und sein Stellvertreter, Tom Janssen (Fotos: privat)
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Duisburg. Die Schüler Union (SU) Duisburg positioniert sich gegen die Klimademo ,,Fridays for Future”, welche am Freitag vor dem Hauptbahnhof Duisburg stattfand.

In den Augen der Schüler Union Duisburg handelt es sich bei den ,,Fridays for Future”-Demonstrationen nicht um eine Protestaktion der Jugend, sondern um gezielten Populismus, welcher nicht mit realpolitischen Zielen vereinbar ist.

„Das Recht aber, an Demonstrationen teilzunehmen, findet seine Schranken im staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrag (Art. 7 GG) sowie in den gesetzlichen Bestimmungen zur Schulpflichterfüllung“, so die SU. Daher sind alle Schüler verpflichtet am Unterricht und an Schulveranstaltungen teilzunehmen, weshalb für die Schüler Union Duisburg eine Rechtsgrundlage für das Fernbleiben vom Unterricht nicht erkennbar ist.

,,Des Weiteren sind viele Teilnehmer dieser Demonstration nicht an effektiver Klimapolitik, sondern an einem schulfreien Vormittag interessiert”, wie der Vorsitzende der Schülerunion, Lars Görtz, und sein Stellvertreter, Tom Janssen, gemeinsam während der letzten Vorstandssitzung formulierten.

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