In der Skihalle erhob die Elektro-Innung Rhein-Kreis Neuss die jungen Elektroniker offiziell in den Gesellenstand (Foto: Kreishandwerkerschaft)
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Rhein-Kreis Neuss. Elektro-Innung feierte 31 junge Elektroniker-Gesellen

In der Skihalle Neuss feierten 31 junge Elektroniker den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung. Ernst Veiser, Obermeister der Elektro-Innung Rhein-Kreis Neuss, erhob die jungen Handwerker während der Lossprechungsfeier offiziell in den Gesellenstand.

Der Obermeister fasste sich in seiner Ansprache kurz: „Sie sind besonders“, rief Ernst Veiser den neuen Gesellen zu. Die bestandenen Prüfungen in einem anspruchsvollen Beruf seien bemerkenswert. Veiser riet den Elektronikern, am Ball zu bleiben und sich auch in Zukunft um Weiterbildung zu bemühen.

Der stellvertretende Neusser Bürgermeister Sven Schürmann gratulierte den Absolventen und wies auf die immer schneller werdende Entwicklung der Haustechnik hin, die zum Arbeitsalltag der Junggesellen gehöre: „Die Technik wird immer komplizierter und die Automatisierung eines ,Smart Homes‘ stellt Sie vor große Herausforderungen. Ihre Arbeit fängt heute neu an und bleibt immer spannend“, sagte Schürmann. Er verwies zudem auf die hervorragenden Berufsaussichten der Elektrobranche und schloss sich dem Obermeister an, als er auf die Bedeutung von lebenslangem Lernen hinwies.

Das beherzigt Mathias Bings: Als Umschüler konnte der 39-jährige Jung-Geselle seine Ausbildung bei der SBH in Neuss in 27 Monaten absolvieren. „Es ist nie zu spät, einen tollen Beruf zu erlernen“, meint er. Und es ist auch nie zu spät, sich noch weiter zu qualifizieren: Der Elektroniker will sich bald zum Meister oder Techniker weiterbilden.

Auch Noah Vlamos hat klare Ziele für sein künftiges Berufsleben: Der 19-Jährige will im Elektro-Handwerk weiterarbeiten. Er wird zunächst in seinem Ausbildungsbetrieb Elektro Prechters bleiben und weitere Erfahrungen sammeln, ehe er die nächste große Herausforderung in Angriff nimmt: die Meisterfortbildung mit der anschließenden Meisterprüfung. Später würde Noah Vlamos gern den Haustechnik-Betrieb seines Vaters Theo übernehmen.

Besonders stolz auf seine Leistung durfte Yannik Webers sein: Der Elektroniker mit der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik hatte als Jahresbester die Gesellenprüfung abgelegt und wurde besonders geehrt.

Keine Frage: Im Rhein-Kreis Neuss werden die Lichter so schnell nicht ausgehen – dafür wird der Nachwuchs im Elektrohandwerk schon sorgen.

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