Mit Angel-Cookies haben die Mitglieder des Ambulanten Kinderhospiz Möwennest auf die schwierige Situation der Betroffenen aufmerksam gemacht. Über eine gelungene Aktion freuen sich (v.l.n.r.) Strottmann (Ehrenamtliche im Möwennest), Gisela Müntjes (Koordinatorin im Möwennest) sowie Nicole Geiler (Ehrenamtliche im Möwennest) (Foto: privat)
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Oberhausen. Engel als süße Aufmerksamkeit

Zum „Tag der Kinderhospizarbeit“ am 10. Februar hatte der Bundesverband Kinderhospiz e.V. zu einer Backaktion aufgerufen. Mit besonderen Plätzchen machten sich daher auch die Mitglieder vom Ambulanten Kinderhospiz Möwennest auf den Weg, und verteilten süße Backwaren in Engelsform im gesamten Stadtgebiet, um auf die schwierige Situation der Betroffenen aufmerksam zu machen. In Deutschland gibt es weit über 40.000 Familien, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben. „Wir möchten dem Thema Kinderhospizarbeit  die Schwere nehmen und Solidarität mit den Betroffenen zeigen“, erklärt Anja Strottmann, ehrenamtliche Mitarbeiterin im Möwennest.

Und so wurde im Vorfeld fleißig gebacken, gepackt und verteilt. Die Ausstechform hat ein Vater entworfen, der diese Form seiner Tochter Angelina, „Angel“, widmete, die mit 17 Jahren an einem Hirntumor verstorben ist. „Wir hatten viele interessante Begegnungen und einen regen Austausch“, freut sich Strottmann.

All das wäre nicht möglich gewesen, ohne die Unterstützung von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern und Akteuren wie dem Hof Stratmann, der Gilde Apotheke, dem dm-Drogeriemarkt im Centro, der STOAG, der Herz-Jesu-Gemeinde in Sterkrade sowie der Handballmannschaft des Turnerbundes Oberhausen.

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