(Foto: Feuerwehr)
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Duisburg/Krefeld. Heute Vormittag (12. Februar, 10:11 Uhr) hat es im Maschinenraum eines Gütermotorschiffs auf dem Rhein (Höhe Duisburg-Hochfeld, Rhein km 774) aus bislang ungeklärter Ursache gebrannt. Weil die Besatzung des niederländischen Schiffes, das mit 1.100 Tonnen gewaschener, nasser Kohle beladen war, das Feuer nicht mit eigenen Mitteln löschen konnte, rief sie um Hilfe. Die Wasserschutzpolizei war mit zwei Booten im Einsatz und nahm die beiden Besatzungsmitglieder (46, 53 Jahre alt) und ihren Papagei auf.

Feuerwehrlöschboote aus Duisburg und Krefeld bekämpften das Feuer, das auch auf den Wohnbereich und das Steuerhaus übergriffen hatte. Hierbei wird das Feuer mit Löschschaum bekämpft. Dazu waren auch Feuerwehrkräfte aus Krefeld unter Atemschutz auf dem brennenden Schiff im Einsatz. Niemand wurde verletzt. Auch der Papagei ist putzmunter. Der Schiffsverkehr kann die Unfallstelle ungehindert passieren. Warum genau das Feuer an Bord ausgebrochen ist, ermittelt nun das Zentrale Kriminalkommissariat der Wasserschutzpolizei in Duisburg. (ots)

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