(Foto: Feuerwehr)
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Neuss/Duisburg/Düsseldorf. Am Samstag,09.02.2019, gegen 12:50 Uhr, fuhr ein 58-jähriger Kölner mit seinem Segelsurfbrett auf dem Rhein bei Neuss, Ortslage Neuss – Grimlinghausen. Vermutlich aufgrund des starken Windes fiel er in den Strom, wo er nach kurzer Zeit offensichtlich leblos trieb. Trotz schneller Bergung durch die Feuerwehr und sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der Mann am Nachmittag in einem Neusser Krankenhaus.

In den Mittagsstunden erhielt die Leitstelle des Rhein-Kreis Neuss eine Meldung darüber, dass ein herrenloses Surfbrett im Rhein treiben sollte. Von dem dazugehörigen Windsurfer fehlte jede Spur.

Sofort wurden die Wasserrettungseinheiten der Feuerwehren Neuss und Düsseldorf sowie die Wasserwacht und die DLRG alarmiert und eilten zum gemeldeten Stromkilometer. Vor Ort bestätigte sich die Meldung des Anrufers, ein Surfbrett sowie ein weiterer Surfer mit kompletter Ausrüstung wurden angetroffen. Nach einer kurzen Befragung des übrigen Surfers stellte sich heraus, dass eine Person vermisst wird.

Nach etwa 5 Minuten konnte das Mehrzweckboot der Wasserrettungseinheit der Feuerwehr Neuss die vermisste Person lokalisieren und retten. Unter laufender Reanimation wurde die gerettete Person in den Sporthafen verbracht und dort an den Notarzt und Rettungsdienst übergeben. Dieser transportierte die Person in ein Krankenhaus. Leider kam jede Hilfe für die betroffene Person zu spät, sie verstarb wenig später im Krankenhaus.

Der Unfallhergang sowie alle weiteren Umstände sind zur Stunde ungeklärt und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der begleitende Surfer wurde durch Notfallseelsorger sowie die Polizei betreut. (ots)

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