Symbolbild: Polizei
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Düsseldorf. Rund um den Hauptbahnhof – Auseinandersetzungen mit Stichwaffen ausgetragen – Ermittlungen dauern an

Gleich zwei unklare Körperverletzungsdelikte beschäftigen die Ermittler des Kriminalkommissariats 32. In Bahnhofsnähe wurden gestern Nachmittag und am Abend zwei Männer durch unbekannte Stichwaffen verletzt. Die Verletzten wurden ambulant behandelt. Die Polizei konnte jeweils Tatverdächtige ermitteln.

Gegen 16.20 Uhr meldete sich ein 39-Jähriger bei der Bundespolizei und gab an, von einem Fremden mit einem unbekannten “Werkzeug” verletzt worden zu sein. Der Stichverletzung sei eine körperliche Auseinandersetzung an der Friedrich-Ebert-Straße mit mehreren Beteiligten voran gegangen. Aufgrund von Zeugenaussagen konnten vor Ort zwei 22 und 50 Jahre alte Männer durch Bundes- und Landespolizisten als Tatverdächtige angetroffen und zur Wache gebracht werden. Sie wurden nach Anzeigenaufnahme wieder entlassen. Die Ermittlungen zum Sachverhalt dauern an.

Gegen 23 Uhr machte ein 41-Jähriger Mann Polizeibeamte auf dem Bahnhofsvorplatz wild gestikulierend auf sich aufmerksam. Völlig aufgebracht gab er an, zuvor von mehreren Männern angegriffen worden zu sein. Während seiner Schilderungen wurde er zunehmend aggressiver, sodass die Beamten ihn zu Boden bringen und später sogar fesseln mussten. Hierbei stellten diese fest, dass der Mann eine leichte Stichverletzung hatte, die dem 41-Jährigen selbst gar nicht bewusst war. Erst nach einiger Zeit konnte der Mann, immer wieder unterbrochen von Beleidigungen und aggressivem Verhalten gegenüber den Beamten, eine genaue Täterbeschreibung abgeben. Im Rahmen der Fahndung wurden zwei 23 und 29 Jahre alte Verdächtige in Tatortnähe vorläufig festgenommen werden. Bei dem Älteren stellten die Beamten eine halbe Schere sicher. Beide Männer wurden anschließend wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an. (ots)

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