(Foto: Franz Pfluegl)
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Oberhausen. Ein Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, ein Bier zum Essen, ein Sekt um die Festtage zu zelebrieren – In der Weihnachtszeit wurde geschlemmt und das ein oder andere Gläschen getrunken, für viele ist damit im Januar aber Schluss.  Spätestens nach der rauschenden Silvesterparty bekommt man ein schlechtes Gewissen und überlegt sich, verbunden mit den guten Vorsätzen zum neuen Jahr, eine Alkoholpause einzulegen.

Das Jahr 2019 ist mittlerweile vier Wochen alt und  Dr. Ingo Böcker, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin an der Helios St. Elisabeth Klinik, hilft dabei ein Resümee zu ziehen – Hat der Alkoholverzicht sich bereits positiv auf unseren Körper ausgewirkt?

Bereits nach zwei Wochen Abstinenz machen sich die ersten Veränderungen im Körper bemerkbar. Die Schlafqualität verbessert sich und der Schlaf wird erholsamer, eine Senkung des Blutdruckes ist zu beobachten. Nicht nur das Immunsystem gewinnt neue Kraft, auch das Hautbild wird strahlender. Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit und begünstigt Faltenbildung und trockene Stellen. Ein anderer zu erwartender Nebeneffekt des „nüchternen Januars“ ist ein Gewichtsverlust. Alkoholische Getränke sind Dickmacher, tragen zur Gewichtszunahme bei und können zu Aufgedunsenheit führen.

Vor allem die Leber kann sich bei einer Alkoholpause erholen. „Nach mindestens vier Wochen Abstinenz normalisieren sich die Leberwerte, sofern kein problematischer Alkoholkonsum vorgelegen hat. Auch das Risiko für Rachen-, Kehlkopf und andere Krebsarten sinkt drastisch“, erklärt der Mediziner Dr. Ingo Böcker.

Dr. Ingo Böcker rät zu einem vernünftigen Umgang mit Alkohol und befürwortet auch Zeiten des kompletten Verzichts: „Unser Körper fühlt sich fitter, wir erhalten mehr Motivation, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude.“

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