FDP-Ratsherr Kurt Blankenburg während einer Ratssitzung 1952 (Quelle: Stadtarchiv)
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Duisburg. Das Stadtarchiv lädt am kommenden Donnerstag, 31. Januar, um 18.15 Uhr in der DenkStätte im Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5 (Innenhafen) zu einem Vortrag von Alexander Olenik M. A. über die Entstehung der Duisburger FDP ein.

Die Marginalisierung, Selbstaufgabe und Unterdrückung der Liberalen im Nationalsozialismus bedeutete eine Zäsur für den staatstragenden politischen Liberalismus des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Nach 1945 war für die Liberalen ein organisatorischer und programmatischer Neuanfang notwendig.

Im britisch besetzten Duisburg gründete eine Gruppe aus Hamborn die „Partei der aktiven Volksdemokraten“, die ab dem 26. Januar 1946 als Freie Demokratische Partei (FDP) firmierte. Die Parteigründung markiert den Anfang eines Etablierungsprozesses, in dessen Verlauf eine stadtweite Parteiorganisation aufgebaut, Wählergruppen mobilisiert und eine politische Mitsprachemöglichkeit im Rat der Stadt etabliert wurde.

Der Vortrag möchte den politischen Liberalismus der Duisburger Nachkriegszeit historisch einordnen, die Besonderheiten der lokalen Entwicklung hervorheben und mit der Geschichte der Landes- und Bundespartei in Beziehung setzen sowie die Erfolge und Krisen des jungen Kreisverbandes im ersten Nachkriegsjahrzehnt in den Blick nehmen.

Der Vortrag ist Bestandteil der Vortragsreihe „Stadtgeschichte donnerstags“ des Stadtarchivs. Der Eintritt ist frei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

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