Unter anderem Bürgermeister Christoph Fleischhauer (6. v.l.) und Feuerwehrchef Christoph Rudolph (5. v.l.) begrüßten die neuen Mitglieder der Jugendfeuerwehr am Donnerstag, 10. Januar (Foto: pst)
Anzeigen

Moers. Neun junge Menschen sind am Donnerstag, 10. Januar, in die Jugendfeuerwehr Moers eingetreten. Bürgermeister Christoph Fleischhauer, Feuerwehrchef Christoph Rudolph sowie die Jugendwarte Jochen Lehmberg, André Cronenberg und Sarah Vortmann begrüßten die Neuzugängen bei der Mitgliedergliederversammlung im Gerätehaus der Löschzüge Stadtmitte und Asberg. Zu Gast waren auch Ulrich Ruthenkolk vom Förderverein sowie die Gründer der Moerser Jugendorganisation Heinz Steinkamp und Dieter Radek. Sie haben das Angebot vor genau 40 Jahren geschaffen. Das Stadtoberhaupt dankte den beiden Männern für ihre Weitsicht. „Ich freue mich sehr, dass jedes Jahr so viele junge Leute dabei sind. Bei der Jugendfeuerwehr lernt man Disziplin, Kameradschaft und andere wichtige Werte kennen“, sagt Fleischhauer. Zudem richtete er das Wort an die erwachsenen Wehrleute: „Lassen Sie sich durch respektloses Verhalten nicht von Ihrer Arbeit abbringen. Versuchen Sie vielmehr, die Kameradschaft der Feuerwehr weiterhin in die Gesellschaft hinzutragen.“

Grafschafter Lions Club unterstützt sinnvolle Jugendarbeit
Der Leiter der Feuerwehr Christoph Rudolph dankte den Jugendwarten und Betreuern für Ihren Einsatz. „Die Jugendfeuerwehr ist wichtig für unsere Wehr – ohne sie würden wir alt aussehen“, so Rudolph. Als Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit und zur Unterstützung der Organisation hatten Lutz Hormes und Dirk Wiesner vom Grafschafter Lions Club einen Scheck in Höhe von 4.000 Euro mitgebracht. Sie dankten für die sinnvolle Jugendarbeit. An dem Abend wurden zudem zwölf Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit der sogenannten Jugendflamme ausgezeichnet. Dies ist der erste Leistungsnachweis im Leben eines Feuerwehrmanns/einer Feuerwehrfrau. Ziel ist das Bestehen verschiedener Aufgaben in drei unterschiedlichen Stufen. Zudem wurden sieben Jugendliche, die noch nicht volljährig sind, in die Praktika in den jeweiligen Löschzügen übergeben.

Beitrag drucken
Anzeigen