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Dinslaken. Im Projekt „Gemeinsam Deutsch sprechen“ treffen sich Neuzuwandererinnen, Neuzuwanderer und Menschen mit Zuwanderungsbiographie dreimal die Woche und üben gemeinsam das Deutschsprechen. „Die deutsche Sprache zu erlernen bedeutet nicht immer, dass man sie auch gut sprechen kann. Genau daran knüpft das Dinslakener Projekt ‚Gemeinsam Deutsch sprechen‘ an,“ erläutert der Integrationsbeauftragte der Stadt Dinslaken, Senol Keser. Für eine gelungene Integration gehört neben der deutschen Sprache aber auch die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte und Kultur. Im Rahmen des Projektes besuchten daher rund 40 Teilnehmende die Stadt Münster.

„Gerade die Stadt Münster ist mit ihrem historischen Hintergrund ein schönes Beispiel dafür, wie eine völlig zerstörte Stadt wieder so prächtig aufgebaut werden kann. Für Menschen, die in ihrem Herkunftsland Krieg und Zerstörung erlebt haben, ein sehr Mut machendes Beispiel,“ erklärt die Sprachlehrerin Petra Mölleken. Um sich einen Eindruck zu verschaffen, besuchte die Gruppe nach einer Stadtführung den Friedenssaal und das Stadtmuseum. „Das Interesse war so groß, dass wir auch Exkursionen in diesem Jahr planen wollen,“ verrät bereits der Integrationsbeauftragte Keser.  Durchgeführt wurde die Exkursion in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Wesel und sie wurde aus Mitteln des Förderprogramms „KOMM-AN NRW“ kofinanziert.

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