Dr. Suman Kumar Maity (Foto: privat)
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Essen. Mit neuen organisch-chemischen Verbindungen, die etwa bei der Chemotherapie eingesetzt werden, befasst sich Dr. Suman Kumar Maity (31). Der Humboldtstipendiat ist derzeit Gast von Prof. Dr. Carsten Schmuck in der Organischen Chemie an der Universität Duisburg-Essen (UDE).

In den kommenden zwei Jahren wird sich der Wissenschaftler aus Kalkutta vor allem mit der Entwicklung selbstorganisierender Aminosäuren (Peptide) befassen. Sie sollen gezielt nur die Tumorzellen angreifen und ihre Zellwände überwinden. „Die Verbindung spaltet sich langsam ab, um den Arzneistoff in der Zelle besser zu verteilen. Und das wiederum erhöht die Wirkung der Chemotherapie“, vermutet Maity. Zugleich werden die toxischen Stoffe reduziert, so dass die zellschädigenden Substanzen besser vertragen werden.

Bei Prof. Schmuck fühlt sich Dr. Maity bestens aufgehoben. Denn hier kann er sehr gut die selbst-organisierenden Peptide in biologischen Zusammenhängen untersuchen. Sein Forschungsspektrum an der Universität Kalkutta ist umfangreich, dort befasst er u.a. auch mit funktionalen Materialien wie Halogenbänder oder unterschiedliche Leuchtmittel.

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