(Foto: Feuerwehr)
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Oberhausen/Dinslaken/Duisburg. Um 10:59 Uhr wurde die Feuerwehr Oberhausen zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Arnheim zwischen Dinslaken-Süd und Dinslaken-Nord gerufen.

An der Einsatzstelle war ein LKW auf ein Stauende aufgefahren. Dabei wurden mehrere Fahrzeuge beschädigt. Der betreffende LKW verkeilte sich seitlich in einen anderen LKW, wobei die Fahrerkabine so stark deformiert wurde, dass der Fahrer schwerverletzt in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde.
Als Erstmaßnahme wurde ein Zugang zum Verunglückten geschaffen, um die rettungsdienstliche Versorgung sicherzustellen. Die technische Rettung bzw. Befreiung gestaltete sich schwierig, da die beiden beteiligten LKW nicht mehr fahrbereit waren und mit Seilwinden voneinander getrennt werden mussten.

Die Befreiung der eingeklemmten Person gelang der Feuerwehr nach etwa einer Stunde. Der Patient wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.
Aufgrund des für die Rettungsaktion benötigten Platzbedarfes, musste die Autobahn zeitweise vollständig gesperrt werden.
Glücklicherweise wurde nur eine weitere Person leicht verletzt. Darüber hinaus befand sich in dem verunfallten LKW noch ein Hund, der zum Glück unverletzt blieb und übergangsweise von einem Feuerwehrbeamten aufgenommen wird.

Der Einsatz wurde von einem zusätzlichen Rettungswagen aus Dinslaken und dem Feuerwehrkran der Berufsfeuerwehr Duisburg unterstützt. Der genaue Unfallhergang wird von der Polizei ermittelt. Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes im Einsatz.

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