v.l.: Bürgermeister Christoph Landscheidt, Birgit Ullrich (Vorsitzende Jugendhilfeausschuss) und Petra Köhler (Geschäftsführerin Fokus Familie gGmbH) spielen Karten mit (v.l.) Alexander (3 Jahre), Adrian (2 Jahre) und Paul (3 Jahre) (Foto: privat)
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Kamp-Lintfort. Die KITA „Die 4 Elemente“ hat ihren Betrieb aufgenommen

Seit knapp zwanzig Jahren ist das Starter-Zentrum im Technologiepark Dieprahm, das Existenzgründern Büroflächen zu günstigen Konditionen bietet, ein Erfolgsmodell. Wegen der hohen Nachfrage hat sich die Starter-Zentrum Dieprahm GmbH im vergangenen Jahr dazu entschieden, ein zweites Gebäude zu errichten.

Nach einer Bauzeit von rund einem Jahr ist die im neu errichteten Bürogebäude integrierte KITA jetzt durch die Fokus Familie gemeinnützige GmbH aus Moers in Betrieb genommen worden. 40 Kinder ab einem Alter von sechs Monaten werden hier bis zum Einschulungsalter in zwei Gruppen betreut.

Am Dienstag, den 2. Oktober, wurde die Einrichtung offiziell eröffnet. Bürgermeister Christoph Landscheidt und Jugenddezernent Christoph Müllmann sehen „Die 4 Elemente“ als weiteren wichtigen Schritt zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf: „Hier zeigt sich einmal mehr, dass Kamp-Lintfort Arbeitgebern ebenso ein attraktives Umfeld bietet wie auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mit einer neuen zweigruppigen KITA mitten im Technologiepark gehen wir sicherlich einen ungewöhnlichen Weg, aber schon jetzt zeigt sich anhand der Auslastung der KITA, dass wir vollkommen richtig entschieden haben.“

Die neuen Räume haben sich schnell mit Leben gefüllt, erklärt Petra Köhler, Geschäftsführerin von Fokus Familie: „Wir sind bereits für die kommenden zwei Jahre voll belegt. Für die Kinder und das neue KITA-Team beginnt jetzt eine spannende Zeit, sich als Gruppe zu finden.“ Das Feedback der Eltern sei durchgehend positiv, ergänzt KITA-Leiterin Elke Domogalla: „Was gut ankommt, ist, dass wir Eltern und Kinder intensiv miteinbeziehen. Gemeinsam probieren wir viele verschiedene Dinge aus und lernen miteinander und voneinander Neues.“

Kamp-Lintfort hat mit Unterstützung der freien Träger ein umfassendes Investitionsprogramm zum KITA-Ausbau auf die Beine gestellt. Während 2017 etwa 60 neue KITA-Plätze geschaffen wurden, sind es in diesem Jahr sogar rund 100. Dieser Ausbau der Kinderbetreuung werde in den kommenden Jahren weitergehen, so Landscheidt. Nach der KITA kommt die Schule. Somit steigt mit dem Bedarf an Betreuungsplätzen auch die Nachfrage an Grundschulplätzen und anschließender Schulhort-Betreuung. Um dieser Nachfrage gerecht werden zu können, werden nun auch die Schulstandorte um- und ausgebaut. Kamp-Lintfort boomt.

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