Anzeige

Wesel. Darmdivertikel (papierdünne Aussackungen der Darmwand) sind bei vielen Menschen in der zivilisierten Welt aus Ernährungsgründen vorhanden. Typische Beschwerden sind linksseitige Unterbauch- oder Flankenschmerzen, Fieber, Stuhlunregelmäßigkeiten und chronische Blasenentzündungen. Entzündet sich ein Divertikel, kommt es zu einer eitrigen Entzündung des Dickdarms, es besteht die Gefahr eines Darmwandbruchs, welcher lebensgefährlich ist. Aber auch der chronische Verlauf einer Darmdivertikelerkrankung kann die Lebensqualität deutlich einschränken, weil die Angst vor Komplikationen allgegenwärtig ist.

Chefarzt Dr. med. Olaf Hansen, Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie und Leiter Darmzentrum Wesel, erläutert in seinem Medizinvortrag am Donnerstag, 4. Oktober die medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten im Frühstadium und geht intensiv auf die operativen Therapiemöglichkeiten ein. Beispielsweise werden heute in speziellen Darmzentren – wie dem am Evangelischen Krankenhaus Wesel – minimal-invasiv schonend die betroffenen Darmabschnitte (Sigma) operativ entfernt.

Die laiengerecht aufbereitete Veranstaltung findet um 19.30 Uhr Vortragsraum (EG) im EVK statt.

Anmeldung vorab wird erbeten unter Telefon (02 81) 106 – 20 51.

Beitrag drucken
Anzeigen