v.l. Willi Kassen (Ausbildungsleiter DRK), Nejla Neffati, Naima Lahyani, Mustafa Bensfia (Arrahma Kulturverein Dinslaken e.V.), Senol Keser (Integrationsbeauftragter Stadt Dinslaken), Remzi Ugur (Verein Bildung und Integration Dinslaken e.V.), Markus Ivens (Kreisgeschäftsführer DRK Dinslaken-Voerde-Hünxe e.V.), Alican Tazegül (King‘s Sport Dinslaken e.V.), Özkan Yildiz (DITIB Dinslaken) (Foto: privat)
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Dinslaken. Oft liegt der letzte Erste-Hilfe-Kurs viele Jahre zurück. Aber das entsprechende Wissen sollte immer wieder aufgefrischt werden. Der Integrationsbeauftragte der Stadt Dinslaken, Şenol Keser, hat jetzt eine Kursreihe speziell für Migrantenselbstorganisationen und -Vereine in Dinslaken organisiert. „Insbesondere die Migrantenorganisationen haben tagtäglich in ihren Vereinsräumen viele Menschen um sich. Da kann schon mal schnell was passieren“, sagt Keser.

Als er vorschlug, vor Ort einen Erste-Hilfe-Kurs vom Deutschen Roten Kreuz anbieten zu lassen, war das Interesse groß. Daraus ist dann eine ganze Reihe entstanden. Über das Interesse und die Kooperation hat sich auch vor allem DRK-Kreisgeschäftsführer Markus Ivens gefreut. Ausgebildet werden die Organisationen an Wochenenden in den Modulen Wiederbelebung, Sportverletzungen oder Erste Hilfe am Kind. „Wir machen viele praktische Übungen und wiederholen diese. Nur so kann man sich das merken und einprägen. Im Ernstfall muss nämlich jeder Griff sitzen“, erklärt Ausbildungsleiter Willi Kassen. Insgesamt sind fünf Vereine bei den Kursen mit dabei und werden an mehreren Wochenenden geschult.

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