(Foto: Feuerwehr)
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Neuss/Dormagen. In den Morgenstunden, 31.07.2018 ereignete sich auf der BAB 57 in Fahrtrichtung Köln (Dreieck Neuss-Süd) ein Verkehrsunfall mit einem LKW. Der verletzte Fahrer konnte die Fahrerkabine noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr selbständig verlassen. Aus noch ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug auf der Seite, über zwei Fahrspuren liegend, zum Stillstand. Zur weiteren medizinischen Versorgung musste der Fahrzeuglenker einem örtlichen Krankenhaus zugeführt werden. Für die Erstmaßnahmen der Einsatzkräfte musste die Autobahn vollständig gesperrt werden.

Gegen kurz nach elf Uhr ereignete sich ein zweiter schwerer Verkehrsunfall auf der A 57 in Fahrtrichtung Köln. Aus bislang ungeklärter Ursache kam ein LKW mit Absetzbehälter von der Fahrbahn ab und durchbrach die Leitplanke. Nachdem das Fahrzeug zwei Bäume touchiert hatte, kam es auf einem Feld seitlich liegend zum Stillstand.

Durch den Unfallmechanismus und die daraus resultierende Deformation des Fahrerhauses wurde der Fahrer massiv eingeklemmt. Unter Zuhilfenahme von schwerem Gerät war die aufwendige Rettung nach etwa einer Dreiviertelstunde erfolgreich.

Alle getroffenen Maßnahmen fanden in enger Absprache mit dem vor Ort befindlichen Rettungsdienst statt. Die Besatzung eines angeforderten Rettungshubschraubers unterstützte bei der Versorgung des schwerstverletzten Patienten. Nach der Erstversorgung fand ein Transport in ein nahegelegenes Krankenhaus der Maximalversorgung statt.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Bergungsmaßnahmen wurden in den Abendstunden von einem Spezialunternehmen durchgeführt.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 30 Einsatzkräften vor Ort. Für die Dauer des Einsatzes wurde für das Neusser Stadtgebiet eine Wachbereitschaft eingerichtet.

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