Foto der Übung: Feuerwehr Duisburg /Karsten Ophardt
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Duisburg. Die Berufsfeuerwehr und Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg probten am Donnerstag, 17. Mai, gemeinsam mit dem DRK den Ernstfall eines Krankenhausbrandes. Als Übungsobjekt stand das Malteser Krankenhaus St. Johannes Stift in Duisburg-Homberg zur Verfügung.

Simuliert wurde ein Stockwerkbrand in der fünften Etage. Unter Einsatz von Atemschutz und schwerem Gerät wurde die verrauchte Etage systematisch nach Personen abgesucht und entsprechende Brandbekämpfungsmaßnahmen „eingeleitet“.

Brände in Krankenhäusern, Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen sind eine extremgroße Herausforderung für die Einsatzkräfte. Haben sie bei einem normalen Wohnungsbrand in der Regel mit wenigen betroffenen Personen zu tun, sind es bei einem solchen Einsatz schnell 20 oder mehr Menschen, die es zu retten gilt. Hinzu kommt, dass Menschen in Krankenhäusern sich häufig nicht selbst aus der Gefahrensituation retten können und auf die Hilfe der Einsatzkräfte angewiesen sind.

Umso wichtiger ist es für die Helfer, solche Szenarien immer wieder unter möglichst realistischen Bedingungen zu üben. Nur so kann das Zusammenspiel der einzelnen Kräfte optimiert und Schwachstellen aufgezeigt werden. Das Angebot des St. Johannes Stiftes, eine solche Übung durchzuführen, nahm die Feuerwehr daher  sehr gerne an. Der Löschzug 530 der Freiwilligen Feuerwehr übernahm im Vorfeld die Organisation dieser Übung.

Neben der Löscheinheit 5 der Berufsfeuerwehr waren an dieser Übung die Löschzüge 530 (Homberg), 510 (Baerl) und 120 (Fernmeldedienst) der Freiwilligen Feuerwehr mit insgesamt 58 Einsatzkräften und die Einsatzeinheit 2 des DRK Duisburg mit 21 Einsatzkräften beteiligt. Um bei einem realen Brandeinsatz sofort helfen zu können, besetzte der Löschzug 610 (Rheinhausen) der Freiwilligen Feuerwehr während der Übung die Feuer- und Rettungswache 5 in Homberg.

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