Funktioniert der Beamer? Nele Garlis, Maurice Sobek, Lehrerin Elke Wirtz, Timm Ernicke, Sonja Münzberger von der IHK, Nimet Simsek und Stephan Höfs (v.l.n.r.) informierten Elf- und Zwölfklässler der Anne-Frank-Gesamtschule über Ausbildungsberufe. Das Projekt Ausbildungsbotschafter der IHK zeichnet sich dadurch aus, dass es Azubis aus der Region hautnah von ihren Erfahrungen in Schulen berichten lässt (Foto: privat)
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Moers. Studieren oder eine Ausbildung machen? Diese Frage stellen sich aktuell viele Schüler der elften und zwölften Klassen. Um ihren Schülern die Entscheidung zu erleichtern, hatte Lehrerin Elke Wirtz fünf Ausbildungsbotschafter in die Anne-Frank-Gesamtschule eingeladen. Die jungen Leute – allesamt Azubis – berichteten über ihre Arbeit, die Berufsschule und die Inhalte ihrer Ausbildungen bei der Sparkasse am Niederrhein, Dr. Oetker und Aldi-Süd. „Gerade heute ist eine solide Ausbildung für viele die richtige Wahl“, sagte Sonja Münzberger von der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer und lieferte auch gleich die Begründung: „Viele Betriebe spüren schon jetzt den Fachkräftemangel und bieten deshalb erstklassige Aus- und Weiterbildungen mit guten Karriere-Chancen an.“

Nimet Simsek und Timm Ernicke – beide 21 Jahre alt – informierten über die zweieinhalbjährige Ausbildung bei der Sparkasse am Niederrhein: „Ihr könnt von Anfang an schon ganz viel selbst machen, werdet vom Team in der Geschäftsstelle toll unterstützt und lernt über die bankfachlichen Dinge hinaus viel Neues kennen.“ Die wichtigste Voraussetzung, um Kunden finanziell umfassend beraten zu können, sei übrigens nicht eine gute Note in Mathe, sondern die Fähigkeit, aufmerksam zuzuhören und offen miteinander zu reden. Timm Ernicke empfiehlt kommunikativen Typen, sich online auf der Homepage der Sparkasse am Niederrhein zu bewerben.

Nach Nimet und Timm schilderte Stephan Höfs, Azubi bei Dr. Oetker, was am Standort Moers produziert wird: „Ausschließlich Frischeprodukte, also alles vom Joghurt bis zur Grütze und zu Mousse au Chocolat“, sagte der 22-jährige angehende Lebensmitteltechniker und verwies auf Zulagen für Samstags- und Nachtarbeit. Das Werk Moers bildet zudem Milchtechnologen, Laboranten und Lageristen aus. Und schließlich erzählten Nele Garlis (19) und Maurice Sobek (23), welche Berufe sie bei der Aldi-KG in Rheinberg lernen. Nele wird Kauffrau für Büromanagement und Maurice durchläuft das Abiturientenprogramm zum Handelsfachwirt. Sein Rat an die Schüler: „Um bei Aldi Karriere zu machen, müsst Ihr leistungsorientiert sein und hart arbeiten können.“

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