Lukas Hirtz, Sprecher DIE LINKE. Duisburg (Foto: privat)
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Duisburg. „Stürme wie Friederike lassen sich nicht verhindern und werden in Zukunft häufiger vorkommen. Die Auswirkungen auf die Stadt können aber verringert werden“, erklärt Lukas Hirtz, Sprecher DIE LINKE. Duisburg „Es herrschte in Duisburg lange Chaos. Die Feuerwehrleute mussten in hunderten Einsätzen zum Teil bis tief in die Nacht arbeiten, um die schwersten Schäden zu beheben. Schon zum letzten Haushalt beklagte sich die Feuerwehr über zu viele Aufgaben für zu wenig Mitarbeiter. Währenddessen rühmt sich die Stadtspitze Stellen nicht zu besetzen. Das Resultat haben wir mit dem Chaos auf den Straßen gesehen. Bis heute sind viele Spazierwege wegen umgestürzter Bäume nicht passierbar.“

In Beeckerwerth wurde das Dach einer Grundschule durch eine Böe abgedeckt. „Das zeigt uns doch wieder, in welch schlechtem Zustand unsere Schulgebäude sind. Es kann doch einfach nicht sein, dass öffentliche Dächer von Stürmen, die in dieser Heftigkeit alle paar Jahre wiederkommen, abgedeckt werden. Es wurden unsere kleinsten Schülerinnen und Schüler gefährdet. Weiterhin fällt wieder einmal wegen maroder Gebäude Unterricht aus. Das ist peinlich für unsere Stadt und direkte Folge der propagierten Politik der schwarzen Null. Im Sondierungspapier von SPD und CDU sind keine Gelder für bessere Schulgebäude vorgesehen, noch eine Entlastung der Kommunen. Deshalb ist es peinlich für die Duisburger SPD, dass drei von fünf ihrer Delegierten, für Koalitionsverhandlungen auf einer Grundlage, die keine wirklichen Verbesserungen für unsere geschundene Stadt bringen, zugestimmt haben“, so Hirtz weiter.

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