Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt (Foto: privat)
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Kamp-Lintfort. Nachdem das Flughafen-Konsortium Berlin-Brandenburg schon in der letzten Woche wegen Zeit- und Erfolgsmangel sein Angebot für den Ausbau des Landeplatzes Saalhoff zurückzog, erhielten die Pläne von Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt am heutigen Morgen einen weiteren Dämpfer: Der Industriemanager, Maschinenbauingenieur und Luftfahrtexperte Hartmut Mehdorn steht für die Projektleitung nicht zur Verfügung.

Geplant war der Landeplatzausbau mit 2 großen Rollfeldern für die Landesgartenschau 2020 um Prominenten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eine komfortable Anreise in die Kloster- und Hochschulstadt zu ermöglichen. Die Verkaufsverhandlungen über die benötigten Landwirtschaftsflächen wären schon weit fortgeschritten, teilte Landscheidt mit, der nun auch das Genehmigungsverfahren für das angrenzende Airbase-Event-Center mit 22 Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben stoppen möchte. Verständnis zeigte der Bürgermeister für die Begründung von Mehdorns Absage, der sich im Alter von 74 Jahren den Herausforderungen solcher herausragender Projekte nicht mehr stellen wollte.

Positiv bewertet Sidney Lewandowski, der Fraktionsvorsitzende der Linken, das Scheitern der ehrgeizigen Ausbaupläne. Lewandowski warnte während der Planungsphase, dass der erfolgreiche Betrieb des Flughafens und des Eventcenters sich nur durch Lohndumping bei den Beschäftigten im Abfertigungsbereich und in den gastronomischen Betrieben erzielen lassen würde.

Hier hat der “Redaktions-Clown” für den Aprilscherz ganze Arbeit geleistet.

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