Anzeige

Kamp-Lintfort/Issum. Großangelegte Übung in Hoerstgen: In den vergangenen Tagen wurden die Löschzüge aus Hoerstgen, Issum und Sevelen gegen 14.00 Uhr zu einem Hallenbrand nach Schweißarbeiten auf das Betriebsgelände der Firma Pau-Söhne GmbH alarmiert. Das Szenario, das Führungskräfte des Löschzuges Hoerstgen in diesem Jahr konzipiert hatten, stellte sich vor Ort wie folgt dar: In der Maschinenhalle sowie aus einem Hallentor war eine starke Rauchentwicklung festzustellen. Neun Personen galten als verletzt und im Gebäude vermisst. Es wurden mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt. Zügig wurden die verletzten Personen ins Freie verbracht, erstversorgt und an den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben. Besondere Herausforderung war die Rettung einer auf einer Ladefläche eines LKW eingeklemmten Person, die unter dem Einsatz von Hebekissen befreit wurde. Insgesamt nahmen über 50 Einsatzkräfte mit elf Fahrzeugen an der Übung teil.

Diese jährlich stattfindende, kreisübergreifende Übung der Löschzüge aus Hoerstgen, Issum und Sevelen diente nicht nur der Überprüfung festgeschriebener, taktischer Vorgehensweisen bei Brandeinsätzen in verrauchten Gewerbegebäuden, sondern auch der Teambildung und Kontaktpflege. „Im Einsatzfall ist es wichtig zu wissen, mit wem man zusammenarbeitet“, betonte der Hoerstgener Löschzugführer Andreas Pistor. Bei der Abschlussbesprechung im Feuerwehrhaus in Hoerstgen zog er ein überaus positives Resümee. Sein besonderer Dank ging an den Geschäftsführer der Firma, Wilfried Pau, der seine Maschinenhalle als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hatte. Weiterer Dank ging an die Angehörigen der Jugendfeuerwehr Kamp-Lintfort, die die verletzten Personen darstellten.

Beitrag drucken
Anzeigen