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Oberhausen. Polizisten zogen am letzten Wochenende vier Fahrzeugführer aus dem Verkehr, die entweder alkoholisiert waren, unter Drogeneinfluss standen oder ohne Fahrerlaubnis unterwegs waren.

Samstag, 31.10., 10.18 Uhr: Gestoppt werden wollte ein 24-jähriger BMW-Fahrer auf gar keinen Fall, denn er hatte keine Fahrerlaubnis. Daher drückte er auf das Gaspedal als Polizisten ihm Zeichen gaben anzuhalten. Mehrfach überholte er sehr riskant andere Autofahrer und missachtete zudem eine rote Ampel im Baustellenbereich der Grenz-/Friedrich-Karl-Straße. Auf der Schlägelstraße stellte er den Wagen ab und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Ein 54-jähriger Polizist nahm solange die Verfolgung auf bis dem 24-Jährigen die Luft ausging. Der Oberhausener musste zunächst mit zur Wache. Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen konnte er diese wieder verlassen. Im Gepäck eine Strafanzeige.

Gegen 11.30 Uhr meldete ein aufmerksamer Zeuge der Polizei eine Trunkenheitsfahrt auf der Straße Rechenacker. An der Halteranschrift wurde der 55-jährige Fahrer angetroffen. Ein Alco-Test ergab einen Wert von knapp über 1,9 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und der Führerschein sichergestellt.

Mit 70 km/h wurde ein Autofahrer am Feiertag Allerheiligen, 7.34 Uhr, auf der Buschhausener Straße gemessen. Der 47-Jährige war nicht nur um einiges zu schnell unterwegs sondern stand auch unter dem Einfluss von Drogen. Ein durchgeführter Drogenvortest verlief positiv, was eine Blutentnahme auf der Wache sowie eine Anzeige nach sich zog. Zudem droht ihm ein mehrwöchiges Fahrverbot

Auch für einen alkoholisierten Autofahrer (über 1,2 Promille) war die Weiterfahrt kurz nach halb 8 beendet. Polizisten zogen ihn auf der Konrad-Adenauer-Allee aus dem Verkehr. Einen Führerschein konnte er nicht vorweisen, da ihm dieser bereits entzogen worden war. Eine Blutprobenentnahme und eine Anzeige folgten. (ots)

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