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Scheckübergabe von den „Hoffmännern“ aus Dinslaken im Friedensdorf (Foto: privat)

Oberhausen/Dinslaken. Alljährlich veranstaltet Friedensdorf International in der Rua Hiroshima in Anlehnung an den Antikriegstag seinen Friedenslauf. Diesjährig wurde am 30. August an die verheerenden Folgen von Krieg und Gewalt erinnert und mit dem Eröffnungslauf der Friedensdorf-Kinder ein Zeichen für ein friedliches Miteinander gesetzt. Der Gesang der Kinder- und Jugendchöre „Letmather Singspatzen“ und „face to face“ unterstrich die friedenspolitische Botschaft.

Die Hitze des Tages war zwar schweißtreibend, jedoch nicht hinderlich für das Gelingen der Veranstaltung. So gingen auch in diesem Jahr über hundert Läufer und Läuferinnen an den Start, um Spenden für die medizinische Versorgung von Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten zu sammeln.

Für die Hoffmanns hat dieser Lauf eine traditionsreiche Bedeutung. Seit neun Jahren bemüht sich die 73-jährige Dinslakenerin Ingelore Hoffmann gemeinsam mit ihrem 78-jährigen Ehemann Klaus möglichst viele Sponsoren zu finden, um mit jedem gelaufenen Kilometer die humanitäre Arbeit der Oberhausener Kinderhilfsorganisation zu unterstützen. Jüngere Läufer staunten sehr, dass die „Hoffmänner  -so werden sie liebevoll im Friedensdorf genannt-  bei dieser Hitze trotz ihres Rentenalters tapfer Meter um Meter zurücklegten. Das Durchhaltevermögen wurde belohnt, denn diesjährig überreichte das rüstige Rentner-Ehepaar  2236.- Euro an das Friedensdorf. Wichtig ist für Ingelore Hoffmann zu betonen: “Ohne die großzügigen Spenden von zahlreichen Freunden, Nachbarn, alten und neuen Bekannten, wäre diese Summe niemals zustande gekommen. Daher ein großer Dank an alle Sponsoren für ihre tolle Unterstützung!”

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