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Vier Top-Tanzpaare aus dem Behinderten- und Nichtbehindertensport begeisterten das Publikum der REHACARE (Foto: A.Geist/BRSNW)

Duisburg/Düsseldorf. Der Tanzsportverband NRW und der Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW haben am Donnerstag auf der Messe REHACARE in Düsseldorf einen Letter of Intent unterzeichnet. Die Absichtserklärung soll Sportlerinnen und Sportlern beider Verbände den Zugang zum inklusiven Tanzsport ermöglichen und erleichtern.

Menschen mit und ohne Behinderung in NRW profitieren auch weiterhin von der engen Zusammenarbeit des Tanzsportverbandes Nordrhein-Westfalen (TNW) und des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes Nordrhein-Westfalen (BRSNW). TNW-Präsident Norbert Jung und BRSNW-Vorsitzender Reinhard Schneider unterzeichneten am Donnerstag auf der derzeit stattfindenden REHACARE an der Messe Düsseldorf einen Letter of Intent, in dem gemeinsame Ziele und Inhalte formuliert sind.

Auch Zukünftig wollen beide Verbände gemeinsame Strategien und Projekte erarbeiten, die es den Sportlerinnen und Sportlern ermöglichen, sich in den Vereinen der beteiligten Verbände zu organisieren, um inklusiv Tanzsport zu betreiben. Im Fokus stehen dabei  die Motivation und Förderung der Breitensportler durch ein attraktives Angebot. Auch die Wahrnehmung des Leistungsstanzsports für Menschen mit Behinderung in NRW soll national und international verstärkt werden..

„Der Tanzsportverband NRW ist generell sehr interessiert, die Zusammenarbeit zwischen den Verbänden zu intensivieren, und zwar auf allen Ebenen, um Synergien zu nutzen und alle Tanzbegeisterten mit und ohne Handicap unter den Dächern beider Verbände tanzend zusammenzuführen. Also packen wir es an“, erklärte TNW-Präsident Jung zur Unterzeichnung der Absichtserklärung. „Durch die Bündelung unserer Fachexpertisen können wir Landesfachverbände unseren Mitgliedern vielfältige und inklusive Sport- und Bewegungsangebote eröffnen“, freute BRSNW-Vorsitzender Schneider über die vereinbarte Zusammenarbeit.

Für die Abteilung Tanz im BRSNW ist der gemeinsame Tanz längst Normalität. „Inklusion ist keine Illusion! Tanzen ist gelebte Inklusion. Selbstverständlich tanzen Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam und praktizieren gleichberechtige Teilhabe. Ich freue mich sehr auf die weitere, gute und enge Zusammenarbeit mit dem Tanzsportverband NRW“, äußerte sich Udo Dumbeck, Vorsitzender der Abteilung, über die Unterzeichnung des Letters of Intent.

 

 

InfoKlick: www.tnw.de und www.brsnw.de

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