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Kamp-Lintfort. Auch in diesem Jahr wurde der schon fast traditionelle Saisonausklang auf dem international bekannten Eyller-Berg-Kurs von weit mehr als 100 Motocrossern und Endurofahrern genutzt. So ging es am vergangenen Wochenende in Kamp-Lintfort vor der Winterpause noch einmal richtig rund für die Offroad-Sportler.

In den Tagen zuvor hatten die Helfer und der Vorstand des ADAC Motorclubs Kamp-Lintfort alle Hände voll zu tun, um die Bahn für das Ereignis zu präparieren. Unterstützung fanden sie dabei durch Otto Satorius, der wie kein anderer mit der Tierwelt auf dem über das Jahr brachliegendem Gelände vertraut ist. Durch die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Experten vom NABU werden die Belange des Naturschutzes auf der Rennstrecke durch die Einhaltung der Vorgaben, insbesondere für den Lebensraum der dort beheimateten Kreuzkröten, beachtet.

Die Regenfälle unter der Woche drückten etwas die Stimmung. Und so gab es am Samstagmorgen zuerst einen echten „Offroad“-Ritt durch zahlreiche Pfützen und Spurrillen, die an einigen Stellen echtes Geländefahren erforderte. Dieser Umstand erfreuten manchen Endurofahrer – einige Motocrosser, vor allem die Kinder, haderten dagegen mit den Bedingungen. Fahrtleiter Stephan Lohmann reagierte bereits bevor der erste Fahrer versuchte die Strecke zu bewältigen und nahm einen kritischen Teil aus der Strecke.

Beste Bedingungen dann am Sonntag. Stürze blieben allerdings nicht aus. Einige Fahrer verließen ihr Gefährt mit einem spektakulären Sturz und landeten auf dem aufgeweichten Boden. Es gab nur kleinere Blessuren. Im Übrigen hatten die Helfer vom Deutschen Roten Kreuz ein beschauliches Wochenende.

In vier Gruppen ging es über die Piste: Kinder, Anfänger, Experten. Für die Gefährte mit drei und vier Rädern gab es die Kategorie Quads/Gespanne. Erfreulich, dass auch wieder eine Hand voll junger Damen den Ritt auf dem anspruchsvollen Parcours wagten. Trotz der schwierigen Bedingungen hatten alle Teilnehmer ihren Spaß am Offroadfahren und zeigten sich durchweg begeistert. Zum guten Schluss waren die meisten mit den Kräften am Ende, aber glücklich.

Nach der Trainingsfahrt wurde die Bahn wieder gesperrt, um dem Landschaftsschutzgebiet die erforderliche Ruhe bis zum kommenden Frühjahr zu geben. Die kommenden Wintermonate arbeitet der Vorstand des Motorclubs bereits an der Vorbereitung des nächsten Rennens, damit auch die 65. Auflage des internationalen Motocross am 1. Mai 2016 wieder ein besonderes Ereignis in der Hochschulstadt wird.

 

Eindrücke (Fotos: ADAC Motorclub 1950 e. V. Kamp-Lintfort)

 

 

 

 

 

 

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