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Moers/Duisburg. Der Ortsverband der Jungen Liberalen Moers unterstützt bei ihrem Ortskongress den Wunsch der Baerler und Homberger, sich von Duisburg loszulösen und sich wieder einem neuen Kreis Moers anzuschließen. Die Bezirksvertretung der beiden Stadtteile hatte bereits im März 2014 einen Prüfauftrag beschlossen, inwieweit die Möglichkeit der Abspaltung von Duisburg besteht.

“Die linksrheinischen Stadtteile fühlen sich historisch nicht mit Duisburg verbunden”, so Constantin Borges, der neu gewählte Vorsitzende der Moerser Jungliberalen, “schon in der Vergangenheit gab es Julis aus Baerl, die sich nicht dem Duisburger, sondern dem Moerser Ortsverband angeschlossen haben.” – Verständlich, wenn Schule und Lebensmittelpunkt nicht in der Duisburger, sondern in der Moerser Innenstadt liegen, so die Julis.

Die Unterstützung seitens der Moerser Julis soll auch ein Zeichen sein: Nicht nur die Baerler und Homberger wollen zu Moers, sondern die Moerser wollen auch, dass beide Stadtteile selbst entscheiden dürfen, zu welcher Stadt sie zukünftig gehören wollen.

Eine kommunale Neuordnung hätte noch einen weiteren Vorteil: Moers würde eine Einwohnerzahl erreichen, die zwangsläufig zur Ausgliederung aus dem Kreis Wesel und zur Erhebung zur kreisfreien Stadt führt. “Viele Moerser werden das begrüßen”, so Borges, “vom Kreis Wesel haben sich viele in den letzten Jahren im Stich gelassen gefühlt.”

Beim Ortskongress der Jungen Liberalen wurden des Weiteren vier neue Positionen verteilt. Aktueller Vorsitzender des Ortsverbands Moers ist Constantin Borges (20), neue stellvertretende Vorsitzende und Pressesprecherin ist Jenny Dang (21) und zum Schatzmeister wurde Marius Kretschmer (20) gewählt.

Für die Zukunft setzen die Jungen Liberalen den Fokus insbesondere darauf, weitere engagierte Leute für sich zu gewinnen und das Interesse an Politik unter jungen Menschen weiterhin zu verbreiten.

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