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Dinslaken. Im ersten Spiel der Saison können sich die Kobras gegen die Roten Teufel Bad Nauheim 1b mit 6:3 durchsetzen und die ersten drei Punkte einfahren. Dabei erwiesen sich die Nauheimer trotz eines Rumpfkaders von nur 12 Spielern plus Goalie als die befürchtete harte Nuss, die es zu knacken galt.

Nach nervösem Spielbeginn kamen die Kobras immer besser in Fahrt, konnten aber zunächst nur wenige gute Möglichkeiten gegen aggressiv verteidigende Nauheimer herausspielen. Und wenn eine gute Torchance gegen die engmaschige Abwehr der Roten Teufel heraussprang, so war sie eine sichere Beute für David Lee Paton im Tor der Kurstädter. Selbst beste Gelegenheiten, wie die von Jan Nekvinda Mitte des ersten Drittels, konnte er entschärfen. Aber auch sein Gegenüber Felix Zerbe im Tor der Kobras bekam einiges zu tun, denn Nauheim konnte immer  wieder gefährliche Konter in Richtung Dinslakener Tor fahren. Die größte Möglichkeit hatten dann auch die Roten Teufel, als Martin Fleming freistehend das Tor nicht traf. So ging es Torlos das erste Mal in die Kabinen.

Im zweiten Drittel fanden die Kobras besser ins Spiel. Vor allem nach dem erlösenden ersten Tor in der 23. Minute durch Kamil Vavra, der mustergültig von Pierre Klein und Jan Nekvinda bedient wurde. Nun war der Knoten geplatzt und die Kobras konnten sich immer wieder ins Nauheimer Drittel kombinieren. Ein Powerplay in der 31. Minute brachte Dinslaken die nächste Gelegenheit. Diese nutzte auch glatt Jan Nekvinda mit seinem sehenswerten Treffer zum 2:0 für die Kobras. Diesmal waren es Kamil Vavra und Sven Linda, die ihn glänzend in Szene setzten. Doch auch in Unterzahl blieb der DEC weiter gefährlich. So krönte nur zwei Minuten später Pierre Klein seinen Alleingang in Unterzahl mit dem Tor zum 3:0. Doch Nauheim hielt dagegen und kam in der 36. Minute zum 3:1 Anschlusstreffer, der ebenfalls in Unterzahl fiel. Die Dinslakener.Antwort kam postwendend. Noch in Überzahl zog Tim Cornelißen einfach mal von der blauen Linie ab und schon zappelte der Puck ein weiteres Mal im Nauheimer Tor. Mit diesem vermeintlich beruhigenden Vorsprung von 4:1 gingen die Teams in die Kabinen.

Im letzten Drittel wollten die Kobras den Sack dann endgültig zumachen, doch erst in der 46. Minute durften die Dinslakener Fans ein weiteres mal jubeln. Wieder war es ein Tor in Überzahl. Diesmal war es Timothy Tanke, der es Tim Cornelißen nachmachte und ebenfalls von der blauen Linie abzog. Auch sein Puck fand das Ziel und schon stand es 5:1. Nur drei Minuten später nutzten die Roten Teufel eine Unachtsamkeit in der Dinslakener Abwehr und konnten auf 5:2 verkürzen. Keine 20 Sekunden später die erneute Dinslakener Antwort und der alte Abstand war wieder hergestellt. Kapitän Sven Linda erhöhte auf 6:2 für die Kobras, was die endgültige Entscheidung bedeutete. Zwar konnten die Kurstädter noch mal auf 6:3 ran kommen, doch die ersten drei Punkte waren den Kobras nicht mehr zu nehmen. Trainer Thomas Schmitz zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „ Wir haben nervös begonnen, konnten uns dann aber im zweiten Drittel durchsetzen und den Grundstein für die ersten drei Punkte legen.“

Nun geht es Sonntag bei den Ratinger Ice Aliens um die nächsten Punkte. In Ratingen wollen die Kobras einen weiteren Sieg einfahren und das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt machen.

 

Dinslaken Kobras – RT Bad Nauheim 1b 6:3 (0:0/4:1/2:2)

1:0 (23.49) Vavra (Nekvinda, Klein)

2:0 (31.36) Nekvinda (Linda,Vavra)

3:0 (33.49) Klein (Haßelberg)

3:1 (36.29) Prada (Haskins)

4:1 (36.49) Cornelißen (Spazier, Tanke)

5:1 (46.29) Tanke (Vavra, Nekvinda)

5:2 (49.22) Prada (Schindler, Haskins)

6:2 (49.39) Linda (Pleger)

6:3 (50.51) Apel (Prada, Fleming)

 

Strafminuten Dinslaken: 15 + 10 Tanke

Strafminuten Bad Nauheim: 18

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