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Die Lehrkräfte waren bei Drums Alive aktiv (Foto: Claudia Pauli)

Mülheim/Kreis Mettmann. Rund 70 Sporthelferinnen und Sporthelfer sowie 15 Sportlehrkräfte nutzten kürzlich die Gelegenheit, die sich ihnen bot, um neue Sport- und Bewegungsformen auszuprobieren, Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und Anregungen für die eigene Tätigkeit in Schule und Verein zu erhalten: Anlass war das sogenannte Sporthelferforum, das die Sportjugend im Mülheimer Sportbund (MSB) gemeinsam mit dem Kreissportbund Mettmann durchführte.

Dabei erhielten die 14 bis 17 Jahre alten Mädchen und Jungen z. B. in verschiedenen Workshops (Le Parkour, Erste Hilfe, American Football, Konfliktmanagement, Ernährung im Sport etc.) die Möglichkeit, sich fortzubilden. Angeleitet wurden sie jeweils von qualifizierten Referenten, welche die Teenager mit abwechslungsreichen Übungen zu begeistern wussten.

Bei den Pädagogen – allesamt Lehrkräfte, die an ihrer Schule das Sporthelferprogramm umsetzen, d. h. regelmäßig eine Ausbildung zu Sporthelfern anbieten – stand der Erfahrungsaustausch im Vordergrund: Sie diskutierten u. a. darüber, wie das Sporthelferprogramm optimal umgesetzt werden kann und welche Chancen mit der Durchführung für die Schule sowie für die involvierten Schüler verbunden sind. Im Rahmen eines Drums Alive & SLASHPIPE®-Workshops erhielten aber auch die Sportlehrkräfte Gelegenheit, durch eigene Aktivitäten Ideen für den Unterricht, für Arbeitsgemeinschaften, Projektwochen etc. zu sammeln.

„Wir möchten die Sporthelferausbildung in Mülheim intensivieren und noch weitere Schulen dafür gewinnen. Denn darüber gelingt es hervorragend, Kinder für Sport und Ehrenamt zu begeistern. Sie können sich als Sporthelfer zunächst in der Schule engagieren und später im Verein. Außerdem bildet die Ausbildung die Grundlage für weitere Ausbildungen, z. B. für die Gruppenhelfer-II-Ausbildung“, erläutert Walburga Koopmann, die Vorsitzende der Sportjugend im MSB.

Am Sporthelferforum beteiligten sich aus Mülheim das Gymnasium Broich, die Realschule Stadtmitte und die Willy-Brandt-Schule. Letztere fungierte zugleich als Gastgeberin, d. h. sie stellte den Organisatoren ihre Räumlichkeiten zur Verfügung. 30 Schüler und vier Lehrkräfte, die sich an der sechsstündigen Veranstaltung beteiligten, kamen aus Mülheim. „Die Durchführung des Sporthelferforums hat sich in jedem Fall gelohnt. Ich habe viele positive Rückmeldungen bekommen“, so Walburga Koopmann.

Träger des Sporthelferprogramms sind das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. Ein wichtiger Partner ist die Sportjugend im Landessportbund Nordrhein-Westfalen.

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