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Mülheim/Ratingen. Der Mülheimer Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete Heiko Hendriks wurde als Landesvorsitzender der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen mit knapp 94% der Stimmen im Amt bestätigt. Heiko Hendriks, der seit 1997 dem Landesvorstand angehört, wurde im Oktober 2013 – mit 90 Prozent der Stimmen – erstmals zum Vorsitzenden des größten Landesverbandes der OMV gewählt. In dieser Funktion gehört er auch dem Landesvorstand der CDU NRW an.

Wörtlich führte Hendriks auf der Landestagung in Ratingen aus: „Wir sind sehr stolz darauf, dass im Grundsatzprogramm der CDU NRW bereits in der Präambel die CDU ein klares Bekenntnis zu der Vertriebenen, Aussiedlern und ihrem kulturellen Erbe ablegt. Das hätte es ohne eine starke OMV und unsere Vorarbeit so nicht gegeben“. Zudem habe sich die OMV in Zusammenarbeit mit der CDU-Landtagsfraktion für eine Verbesserung der Förderrichtlinien nach §96 BVFG stark gemacht.

Des Weiteren beschlossen die Delegierten einstimmig einen Antrag, das Wahlrecht für Auslandsdeutsche zu vereinfachen. Ein entsprechender Antrag solle auf dem Bundesparteitag eingebracht werden. Ebenfalls einstimmig angenommen wurde ein Antrag zum deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag. Ebenfalls beauftragten die Delegierten den neu gewählten Vorstand darüber hinaus, sich dafür einzusetzen, dass in NRW zum Tag der Heimat weiterhin landesweit geflaggt werde. Mit dem neuen Nationalen Gedenktag soll diese Beflaggung nach Willen des Bundesinnenministeriums künftig wegfallen. „Wir halten es vor dem Hintergrund der Geschichte des Weltflüchtlingstags, an den der Nationale Gedenktag angeschlossen ist, für angemessen, weiterhin zu flaggen“, so der neue und alte Landesvorsitzende.

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