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Mülheims Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld taufte die neue NF2 auf den Namen "Mülheim an der Ruhr

Mülheim. Die neuen Niederflurstraßenbahnen (NF2) sind bereits seit Juli auf den Straßen in Mülheim an der Ruhr unterwegs. Bei den Fahrgästen kommen die modernen Fahrzeuge gut an. „Viel Platz für Kinderwagen und Rollatoren sowie leichteres Ein- und Aussteigen“, freuen sich die Kunden.

Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, Ratsmitglieder, Mitglieder der Bezirksvertretungen und weitere geladene Gäste kamen am Freitag auf den Betriebshof der Mülheimer Verkehrsgesellschaft mbH (MVG), um den neuen Bahn-Typ NF2 offiziell und feierlich zu begrüßen und zu taufen.

Als Zeichen der Identifikation der MVG mit ihrer Stadt werden alle 15 neuen NF2 nach und nach auf die Namen von Mülheimer Stadtteilen getauft. Den Anfang machte heute Dagmar Mühlenfeld: „Ich wende mich mit meinem Taufspruch ganz persönlich an unsere erste und lang ersehnte Niederflurbahn der neuen Fahrzeugserie – eine NF2 mit der Wagennummer 8001: Liebe NF2, ich wünsche Dir, dass Dich Deine Fahrgäste immer respektvoll behandeln und dass Deine Besatzung und Deine Passagiere stets wohlbehalten ihr Fahrziel erreichen. Ich taufe Dich auf den Namen Mülheim an der Ruhr und wünsche Dir allzeit gute Fahrt! Glück auf.“

Anschließend ließ die Oberbürgermeisterin es sich nicht nehmen, bei der ersten Ausfahrt höchstpersönlich am Steuer zu sitzen. MVG-Geschäftsführer Klaus-Peter Wandelenus war selbstverständlich mit an Bord und erklärte: „Ich freue mich sehr über die neuen, modernen Straßenbahnen. Dies ist ein wichtiger Tag für Mülheim an der Ruhr und ein wichtiger Tag für unseren Nahverkehr.“

Die neuen Straßenbahnen für Mülheim entsprechen den aktuellen Normen und sind voll klimatisiert. Sie werden am Bombardier-Standort in Bautzen gefertigt. Die elektrische Ausrüstung kommt aus dem Werk Mannheim, die Drehgestelle aus Siegen. Für die neuen Flexity Bahnen von Bombardier wird auf bewährte Technik gesetzt. Heißt: 70 Prozent Niederflurtechnik, Drehgestelle und bewährte und erprobte Komponenten. Niedrige Standzeiten bei Reparaturen und Instandsetzungen sowie eine hohe Standardisierung, um nicht wochenlang auf Spezial-Ersatzteile warten zu müssen. Kurz gesagt: Die Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus der Bahnen standen ganz oben auf der Anforderungsliste der neuen NF2. Insgesamt 15 Fahrzeuge sind für Mülheim bestellt, sechs sind bereits ausgeliefert. Die Gesamtinvestition der MVG beträgt 37,5 Mio. Euro Der VRR fördert die Anschaffung mit etwa 9,2 Mio. Euro.

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