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Mülheim. „Für uns alle gilt, ohne wenn und aber, NIE WIEDER!“, fordern die Organisatoren der Arbeitsgemeinschaften Migration und Vielfalt in der SPD und die Jusos in Mülheim an der Ruhr. Doch auch 80 Jahre nach der Pogromnacht von 1938 sind Antisemitismus und Rassismus in Deutschland längst nicht überwunden. „Ganz im Gegenteil ist unsere Demokratie, durch den wachsenden Zuspruch für rechtes Gedankengut auf den Straßen und in den Parlamenten, in Gefahr“, erklären Nadia Khalaf und Laura Libera in ihrer Medienmitteilung.

„Nicht erst seit dem Einzug der Neuen Rechten in den Bundestag ist unser demokratisches System Angriffen ausgesetzt. Insbesondere die letzten Jahre haben gezeigt, dass eine immer lauter werdende organisierte Rechte diese Säule unserer Gesellschaft und unseres sozialdemokratischen Verständnisses systematisch destabilisiert und in Frage stellt“, heißt es weiter.

Das Motto zur Gedenkveranstaltung: „Wir wollen das Grauen, das Unrecht und die Verbrechen der Nazi-Gewaltherrschaft ins Gedächtnis rufen und gleichzeitig klar und deutlich sagen: NIE WIEDER!“

In Gedenken an den 9. November und der Opfer des Holocaust, laden die Arbeitsgemeinschaften Migration und Vielfalt und die Jusos in Mülheim an der Ruhr zu einem Stolpersteine Rundgang ein. Wie bereits im letzten Jahr, werden gemeinsam einige Stolpersteine geputzt, Blumen niedergelegt und der Opfer gedacht.

Alle Mülheimer*innen sind herzlich zur Teilnahme einladen. Datum: Freitag, 09. November 2018
Uhrzeit: 15.30 Uhr – 17.00 Uhr
Treffpunkt: Friedenstreppe, Bachstraße in 45468 Mülheim

Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

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