Ein KlarKlick von Carola Ponzelar-Reuters, Kreisvorsitzende der Frauen Union Krefeld (Foto: Manfred Grünwald)
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Krefeld. Der Bundesparteitag der CDU Deutschlands Anfang Dezember verspricht spannend zu werden. Angela Merkel hat erklärt, dass sie nicht wieder für den Parteivorsitz kandidiert – sie organisiert ihren Abschied selbstbestimmend und aus eigener Initiative. Das finde ich großartig!

Ebenso großartig finde ich, dass die Parteitagsdelegierten aus mehreren Bewerbern um die Nachfolge eine Auswahl treffen können – das ist gelebte innerparteiliche Demokratie. Drei hervorragende Persönlichkeiten haben Chancen, an die Spitze der CDU gewählt zu werden. Mit jedem dieser Bewerber könnte ich mich anfreunden – und doch weiß ich auch sehr genau, wen ich favorisiere. Ich bin für Friedrich Merz!

Der Grund dafür reicht lange zurück – bis zum 19. September 2002, also über sechzehn Jahre hinweg. Drei Tage vor der Bundestagswahl hielt der damalige Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine Rede – bei uns in Krefeld, in Fischeln, bei „Gietz“. Dieser Abend ist mir bis heute in Erinnerung! Selten habe ich einen Politiker erlebt, der so begeistern konnte. Der so den Nerv getroffen hat. Der die Leute dermaßen mitgerissen und auf seine Seite gebracht hat. So etwas erhoffe ich mir auch für den Bundesparteitag – denn dann hat „mein Kandidat“ die allerbesten Chancen.

Friedrich Merz ist für das Amt des CDU-Vorsitzenden bestens qualifiziert. Fünf Jahre war er Mitglied des Europaparlaments und ist dort bis heute bestens vernetzt. Fünfzehn Jahre hat er dem Bundestag angehört. In einer schwierigen Zeit hat er dort unsere Fraktion geführt – ein starkes, selbstbewusstes Team, das Akzente gesetzt hat. Friedrich Merz steht für politische Visionen, gerade in der Finanz- und Steuerpolitik, in der wir endlich einen großen Wurf benötigen. Er verkörpert einen starken Rechtsstaat, der die Schwachen schützt und Täter konsequent bestraft. Er steht für eine aktivierende Sozialpolitik, die den Menschen etwas zutraut, anstatt sie zu Kostgängern zu degradieren. Außerdem hat Friedrich Merz Erfahrung in der Welt jenseits der Politik, in der freien Wirtschaft. Das ist ein Bonus und kein Malus, ein Pfund, mit dem wir wuchern können.

Dass ich so klar für den Kandidaten Merz Partei ergreife – ist das nicht überraschend? Als Kreisvorsitzende einer Frauen Union – „müsste“ ich da nicht für jemanden anders sein? Meine Antwort ist klar: Überhaupt nicht! Darüber sind wir doch längst hinaus – und auch das verdanken wir ganz wesentlich Angela Merkel. Dass eine Frau genauso gut Parteivorsitzende sein kann und Bundeskanzlerin, das ist heute längst selbstverständlich. So kann eine Frau denn auch heute ganz gelassen und entspannt einen Mann gegenüber einer anderen Frau favorisieren. Was ich hiermit tue – denn Friedrich Merz ist für mich einfach der Beste!

Ein KlarKlick von Carola Ponzelar-Reuters, Kreisvorsitzende der Frauen Union Krefeld

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