v.l. Kai Winter, Uwe Juchum und Dirk Friedrich (Foto: André Symann)
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Duisburg. Zwei Konzerte an einem Abend finden am Samstag, 3. November 2018 im Lokal Harmonie statt:

SOLODUO mit whisper/whistle

Um 20 Uhr startet der Abend mit improvisierter Musik mit einem Konzert der Reihe SOLODUO. Zu Gast ist das Konzept whisper/whistle der Musiker Christoph Funabashi und Torsten Papenheim.

Seit sich der Hamburger Gitarrist Christoph Funabashi und der Berliner Gitarrist Torsten Papenheim 2010 kennenlernten, haben sie eine Vielzahl verschiedener Projekte gemeinsam realisiert: Mit dem Garagenoper Kollektiv brachten sie Papenheims Kammeroper „Schattenspiel“ und Funabashis Styropor-Streichquartett „Priele“ zur Aufführung; bei Torsten Papenheims Label schraum erschien 2012 Christoph Funabashis Einspielung des „Book of Heads“ von John Zorn; und die „Shudder Studies“ für Gitarre Solo von Torsten Papenheim sind fester Bestandteil von Funabashis Konzertrepertoire. Als whisper / whistle arbeiten die Beiden nun erstmals als (Gitarren)Duo zusammen.

whisper / whistle bedeutet Musik ohne Strom, Kabel, Verstärker und Effekte. Stattdessen einfach zwei Gitarren und viele kleine Objekte. whisper / whistle spielen (Re-)Improvisationen im Spannungsfeld von vermeintlich statischen Texturen, plötzlichen Brüchen und unmerklichen Veränderungen.

https://www.torstenpapenheim.de/whiwhi.htm

GrenzWERTüberschreitung mit dem Trio DREI

Ab 21 Uhr schließt sich dann ein weiteres Konzert der vom Landesmusikrat NRW geförderten Brückenklang-Reihe GrenzWERTüberschreitung statt.

Uwe Juchum | Bassklarinette

Kai Winter | Altsaxophon

Dirk Friedrich | chromatische Mundharmonika

Der musikalische Schulterschluß von Rhein und Ruhr bewegt sich ausschließlich im ‚jetzt‘, freifallend und höchst emotional inmitten energetischer Impulse.

Offen improvisierte Musik, authentisch, ohne Netz und doppelten Boden, kreieren DREI in spannender Instrumentierung improdesken Sound, stets eigenwillig und dicht.

Permanent auf dem Weg seiend, echtzeitkammermusikalisch, dem Gespür überall hin folgend.

Das Kulturministerium und der Landesmusikrat NRW möchten Brücken in der kulturellen Vielfalt der Breitenkultur initiieren, festigen und fördern. Unter dem Projektnamen Brückenklang werden bis Ende 2019 unterschiedliche Projekte gefördert. So auch die Musikreihe „GrenzWERTüberschreitung“ des Kreativquartier Ruhrort.

Der Eintritt ist frei, der Hut sammelt Wertschätzung für die beteiligten Künstler.

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