The Gorilla Gunmen ( © )
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Grevenbroich. Die erste Grevenbroicher Kulturnacht wird am Samstag, 03. November 2018 in der Zeit von 20 bis 24 Uhr stattfinden. An insgesamt sieben Veranstaltungspunkten in der Grevenbroicher Stadtmitte, alle sind sehr gut zu Fuß oder auch mit dem Rad zu erreichen, werden vier Stunden lang Kunst, Performance und Live-Musik bei freiem Eintritt angeboten.

— Das Programm —

MUSEUM, Am Stadtpark 1

Die Künstlergruppe Villa Erckens lädt ein zum interaktiven Kunstprojekt „Sternennacht“. Die Band „The Toggles“ – Martin, Lena und Walli – inszenieren mit ihrem Konzert auf ungewöhnliche Art die Musik und die Atmosphäre der 60/70er Jahre. Die eigenen Songs erklingen mit musikalischen Zitaten und Sounds von Bands wie Pink Floyd, Beatles, Iron Butterfly oder auch Scott Mc Kenzie fast nach alten BeatClub-Sendungen. Die Songs sind so vielseitig wie die damalige Musik und die zu jedem Stück eigens von Double-8-Cinema angefertigten Videokollagen unterstützen das Eintauchen in die besondere Zeit von Flower Power, Beat, Woodstock & Peace. Eine multimediale Reise mit Musik für die Augen.

 

VERSANDHALLE / Stadtparkinsel „We love Vinyl“ – Schallplattenbörse

Von DJ Adam, Heimindustrie Records und diversen Privathändlern werden Platten angeboten.

 

GALERIE ROLAND BROZIO / Bergheimer Straße 15

Lesung Jessika Kuehn-Velten liest aus „Zwischen Welten“. Zudem wird Kunst aus Deutschland, Argentinien und der tschechischen Republik gezeigt.

 
GALERIE JUDITH DIELÄMMER / Alte Bergheimer Str. 7

Beuys-Schüler Jürgen Holitschke zeigt Dias unter dem Motto „Grevenbroich – Schule – Rad und Kunst“

 

POP-UP-KULTUS / Ostwall 18

Hersham Boys featuring Mädchenkapelle

„Hersham Boys“ sind Duisburger Jungs, die sich im Laufe der Jahre in der Punk- und Alternativ-Szene gefunden haben. Zu alt, um auf der Coach nur noch auf das Smartphone zu starren, und zu jung, um den Löffel abzugeben. Was bleibt da noch, abgesehen von der 40 Stundentretmühle: Sex Pistols oder Clash oder auch Donna Summer und Adriano Celentano: Immer brachial, laut, gefühlvoll, zärtlich, romantisch und sexy – garantiert nicht virtuos dargeboten. Bei der „Mädchenkapelle“ ist auch die Auswahl der Cover eher unorthodox – den erlesenen Mix, der sich von Postpunk über 60s Garage bis hin zu US-amerikanischem Neo-Rock erstreckt, verbindet die Mädchenkapelle durch eigene Stücke, die sich ebenso wenig auf einen Stil beschränken lassen, aber immer mitreißen.

 

FRÄULEINSWUNDER / Zünftestraße 10

The Gorilla Gunmen

The Gorilla Gunmen aus Köln kombinieren Rockabilly, Swing, Country, hart rockenden Rock and Roll bis hin zu punkigen Klängen zu einem eigenen Stil. Die Zutaten: Gretsch-Gitarre, Kontrabass und Slap-Echos sind zwar hinlänglich bekannt, aber die Jungs schaffen es mit großer Lässigkeit, den alten Sounds durch überraschende Wendungen und cleveres Songwriting immer wieder neue Facetten abzugewinnen. Rockabilly wird mit einer Spielfreude interpretiert, als sei er gestern erst erfunden worden! Den roten Faden bildet der tighte Trio-Sound der Gorillas, der zuweilen angenehm um Saxophoneinlagen oder andere Instrumente erweitert wird. Das Trio bewegt sich dabei meistens auf der Sonnenseite und die überschäumende positive Energie der Gorillas geht direkt in die Beine und macht die Jungs unwiderstehlich. Armin „Chili“ Billens: Gitarre / Gesang | Florian Tannert: Kontrabass / Backvocals | Marcus Kniep: Schlagzeug

 

STELLWERK-Initiative / Bahnstraße 71

Wilden-Trio

Melodisches Geigenspiel, erdiger Kontrabass und ein Drumset mit indischen Tablatrommeln formen den einzigartigen Klang des „WildenTrios“. Zwischen Jazz, Weltmusik und Art-Rock bewegen sich die Kompositionen. Ralf Wilden spielt die indische Tabla seit über 20 Jahren. Seine klassische Ausbildung erhielt er bei dem Multiinstrumentalisten Raimund Engelhard. Die Tabla ist das Herz des von Wilden konzipierten Percussionssets. Hans-Hubert Sinzig entdeckte früh seine Leidenschaft zum Jazz und fand schon als Jugendlicher zum Geigenspiel. Er spielte in diversen Jazz-Formationen. Nachdem Marek Erbisch viele Jahre in der Metal-Band „SuperSoma“ gespielt hat, kam er 2013 zum Kontrabass.er unterschiedliche musikalische Background der drei Musiker lässt neue Klangwelten entstehen, die durch Samples bereichert werden.

Flyer für die Kulturnacht liegen an der Museumskasse und bei den anderen Veranstaltungsstätten aus.

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