Das Grillteam und Diane Kamps (Oberin DRK-Schwesternschaft Krefeld) boten bei der Rhineside Gallery fleißig leckeres Gyros für den guten Zweck. (Foto: Currenta)

Krefeld. Der Erfolg war riesig: Nach der Hälfte des Abends mussten schon neues Grillgut und Zaziki beschafft werden. Bei einem Benefiz-Grillen im Rahmen der Rhine Side Gallery hatte das Team der Werksfeuerwehr aus dem Chempark Krefeld-Uerdingen begeisterte Kunden – die angesichts des leckeren Essens auch zu großzügigen Spendengebern wurden. Markus Heidrich, Ralf Gierz, Oliver Esser und Jürgen Draber von der Werkfeuerwehr brachten jetzt die eingenommenen Spenden von 2000,- Euro zur DRK-Schwesternschaft Krefeld in das stups-KINDERZENTRUM.:

Die Grill-Aktion im Sommer organisierte ein rund 15-köpfiges Team der Werkfeuerwehr mit ihren Frauen. Ab 18 Uhr verteilten sie fast 400 Würstchen und 48 Kilogramm Gyros mit Zaziki gegen einen kleinen Obolus an die Besucher des Rheinstrands in Uerdingen. „Uns hat das Grillen großen Spaß gemacht und wir haben viel positives Feedback von den Besuchern für die Aktion bekommen. Uns freut es einfach, dass wir damit eine so wichtige Einrichtung, wie das stups-Kinderzentrum unterstützen können“, berichtete Markus Heidrich bei der Übergabe der Spenden an Diane Kamps (Oberin DRK-Schwesternschaft Krefeld) und Nancy Gasper (Leiterin des stups-KINDERZENTRUMs. Viele Besucher der Rhine Side Gallery hatten sich über den Spendenzweck der Aktion zur Unterstützung des Kinderzentrums informiert und dann ihren Betrag einfach aufgerundet, statt das Wechselgeld anzunehmen.

Auch die Uerdinger Werkfeuerwehr hatte sich im Vorfeld über das Hilfsangebot der DRKSchwesternschaft für Familien mit schwerstkranken, behinderten und gesunden Kindern informiert. Besonders beeindruckt waren die Mitarbeiter, dass in dem Kinderzentrum ein so unbefangenes Miteinander der Kinder aus der inklusiven KiTa / Großtagespflege mit den Kindern aus dem Kinder- und Jugendhospiz herrscht. Diane Kamps, die selbst am 12. Juli bei der Grill-Aktion am Rheinufer dabei war, erklärte noch einmal, dass es allen Mitarbeiterinnen ein Anliegen sei, die Kinder zu fördern und weiter zu bringen – es aber eben auch akzeptiert werden müsse, wenn bei einem Kind die Kraft nicht mehr ausreicht und es verstirbt. „Wir sind sehr dankbar für das Engagement der ChemparkWerkfeuerwehrleute. Wir benötigen immer wieder Spenden, weil nicht alles, was die Familien brauchen und was für sie auch sinnvoll ist, über die Sätze aus der Jugendhilfe oder der Pflegekassen gedeckt wird. An den Stellen können wir mit Spendengeldern dann einiges bewegen und erreichen“, so Kamps.

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