Mitglieder des Arbeitskreises Geflüchtete vor dem Kompetenzzentrum Integration (Foto: Stadt Oberhausen)

Oberhausen. Seit 2015 hat Oberhausen rund 5.000 geflohene Menschen aufgenommen. Die damit verbundenen zusätzlichen und auch neuen Aufgaben konnten durch ein starkes Netzwerk bewältigt werden: den Arbeitskreis Geflüchtete. „Die heterogene Gruppe, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern von 45 Institutionen zusammensetzt, verdeutlicht die Vielfalt und zugleich die Stärke des Oberhausener Unterstützungssystems“, erklärt die Integrationsbeauftragte der Stadt Oberhausen, Annette Gleibs.

Eine Vielzahl an Erfolgen konnten dank der Arbeit und des Engagements von Hauptamtlichen, Ehrenamtlichen und Verwaltung erzielt werden: Das Projekt Teilzeitschulische Ausbildung vermittelte viele Jugendliche in Ausbildung, der Arbeitskreis erarbeitete Empfehlungen für die Fortschreibung des Handlungskonzeptes Flüchtlinge und er wirkte am Gewaltschutzkonzept für die Gemeinschaftsunterkünfte in Oberhausen mit.

Mittlerweile leben die meisten Geflüchteten in Wohnungen. Dies bedeutet, dass sich die Flüchtlingsarbeit verändert, vom Bereitstellen von Unterkünften und Verpflegung hin zu mehr Angeboten und Maßnahmen der Integration in die Gesellschaft. Auch gilt es, die geflüchteten Menschen bei ihrem Weg in Ausbildung, Fortbildung, Umschulung oder in einen regulären Arbeitsplatz intensiv zu begleiten. Zudem sind die Möglichkeiten zur  Begegnung untereinander, aber auch mit Einheimischen weiter auszubauen. „Wir sind hier schon gut, und wir bleiben das auch“, zieht Gleibs eine positive Zwischenbilanz der Flüchtlingsarbeit in Oberhausen.

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