(Foto: Elmar Venohr/ Wahlkreisbüro Charlotte Quik)

Schermbeck. Vom 24. bis 30. September fand die „Woche der Feuerwehr statt“. In dieser Zeit besuchten Abgeordnete der CDU-Landtagsfraktion in ihren Wahlkreisen Feuerwehren, um vor Ort persönlich Eindrücke von der Arbeitsweise und den Herausforderungen zu sammeln sowie ihre Wertschätzung zu zeigen. Die heimische Abgeordnete Charlotte Quik war unter anderem zu Gast beim Löschzug Altschermbeck. „Das ehrenamtliche Engagement der Freiwilligen Feuerwehr hat mich tief beeindruckt“, so Charlotte Quik. „Die Freiwillige Feuerwehr in Schermbeck leistet ehrenamtlich einen immensen Beitrag für unsere Gesellschaft.“ Beim Besuch des Gerätehauses in Altschermbeck wurde sie vom nahezu komplett anwesenden Löschzug empfangen. Und dass, obwohl die Altschermbecker Feuerwehr erst ein paar Stunden zuvor bei einem Scheunenbrand in Damm im Einsatz war. Mit dabei waren der Leiter der Schermbecker Feuerwehr Gregor Sebastian, der stv. Bürgermeister Engelbert Bikowski, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Ulrich Stiemer, der Ortsverbandsvorsitzende Marc Lindemann, der CDU-Fraktionsvorsitzende Klaus Schetter sowie Kreistagsmitglied Rainer Gardemann.

Für den Besuch der Landtagsabgeordneten hatte der Löschzug Altschermbeck ein umfangreiches Programm vorbereitet. So gab es unter der Leitung von Brandinspektor Volker Oeing zunächst eine Theorieeinheit zum Thema „Taktische Ventilation“. Ein Gruppenraum wurde anschließend komplett vernebelt und unter Einsatzbedingungen „gelüftet“. „Eine beeindruckende Übung“, so Charlotte Quik, die anschließend auf dem Einsatzfahrzeug mitfuhr. „Vielen Dank für die tollen Eindrücke und die Erfahrungen.“

Die Feuerwehr in Schermbeck besteht aus insgesamt drei Löschzügen und verfügt über 105 Aktive, darunter zwölf Frauen: Altschermbeck (49 Aktive), Schermbeck (29) und Gahlen (27). Die Jugendfeuerwehr hat 27 Mitglieder, darunter sieben Mädchen. 2017 hat die Schermbecker Feuerwehr 114 Einsätze gefahren, 2018 sind es bis heute schon 149. Übergriffe hat es bislang nicht gegeben.

Charlotte Quik nahm einige Vorschläge während des Abends interessiert auf und wird entsprechende Möglichkeiten in Düsseldorf eruieren. So regte die Feuerwehr Schermbeck an, das Förderprogramm für den Führerscheinerwerb der Klasse C zu verlängern, den Ausbau der Warnsysteme für den Bevölkerungsschutz weiter zu fördern, ausreichend Ausbildungsplätze am Landesinstitut der Feuerwehr bereit zu halten und die Unterbringungsmöglichkeiten noch zu optimieren.

Erfreut nahm die Landtagsabgeordnete das offenbar große Interesse an der Schermbecker Feuerwehr auf. Eine umfangreiche Mitglieder-Werbekampagne war sehr erfolgreich. Die Gemeinde wird die genauen Zahlen Mitte Oktober veröffentlichen.

Charlotte Quik beim Übungsabend der Feuerwehr in Altschermbeck (Foto: Elmar Venohr/ Wahlkreisbüro Charlotte Quik)
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