Uwe Wilzewski vom Stadtteilbüro und die Beigeordnete Sabine Lauxen weisen auf den Wechsel hin (Foto: Stadt Oberhausen)

Oberhausen. Seit Mai 2018 erfüllt das Kunstprojekt „Brauchse Jobb? Wir machen Kunst!“ das Ladenlokal an der Marktstraße 97 mit Leben. Künstlerinnen und Künstler aus sieben Ländern malen hier, zeichnen, schneidern, musizieren, kreieren Cupcakes aus Beton, treffen sich im Kommunikationscafé. Ende Oktober schließt die Kunst-Bude. Dann eröffnet dort das Büro des Stadterneuerungsprojekts Brückenschlag.

Wie das Brückenschlag-Projekt, das Lirich und die Stadtmitte stärker miteinander verknüpfen soll, schafft auch „Brauchse Jobb?“ Verbindungen, und nicht nur der Künstlerinnen und Künstler untereinander, die Kunst-Bude lockt auch immer wieder Passanten an, wie Projektleiter Thomas Lehmen erklärt. „Insofern war das Kunstprojekt als Vorläufer für das Brückenschlag-Projekt hier genau richtig untergebracht“, sagt Planungsdezernentin Sabine Lauxen. Und es besteht die Aussicht, dass es weitergeht, zwar nicht an der Marktstraße, aber auch nicht allzu weit entfernt.

Bei „Brauchse Jobb?“ geht es um mehr als nur um Selbstverwirklichung. Die Kunst-Arbeiterinnen und Kunst-Arbeiter leisten einen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben, sie werden entlohnt, auf Honorarbasis oder im Rahmen von Mini-Jobs. Finanziell unterstützt haben das Projekt die Stadt Oberhausen, die Kunststiftung NRW und der regionalverband Ruhr/Interkultur Ruhr.

Ein kleines Heft zeigt, welche Künstler mit ihren Werken sich beteiligt haben. Es liegt im Ladenlokal an der Marktstraße 97 zum Mitnehmen aus. Auch die Kunstwerke sind dort zu sehen.

Am 28. Oktober 2018 beteiligt sich die Gruppe mit einer großen Malaktion am City-Fest in der Innenstadt.

Nähere Informationen auf www.brauchsejobb.de

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