(Foto: privat)

Rheinberg. Der Aufbau des Netzwerkes der Kulturszene in Rheinberg geht weiter. Nach dem erfolgreichen Auftakt des „KULZnetzweRk“ im März d.J., bei dem bereits erste Kontakte geknüpft und gemeinsame Projekte gestartet werden konnten, haben sich die Kulturschaffenden auf Einladung des Kulturbüros zum zweiten Mal im Stadthaus getroffen.

Auf der Tagesordnung standen diesmal die Themenschwerpunkte „Abwicklung der lokalen Pressearbeit“ sowie Förderungsmöglichkeiten von Kulturveranstaltungen durch die Sparkasse am Niederrhein.

In seinem Vortrag über Pressearbeit konnte Uwe Plien (Lokalredaktion Rheinische Post) das nötige Fachwissen vermitteln, um die Kommunikation zwischen Kulturschaffenden und Presse sowie Verlagen von sonstigen Publikationen erfolgreich zu gestalten.

Die Kulturverantwortlichen haben erfahren, was gute Pressearbeit ausmacht, was zu beachten und was zu vermeiden ist und in welcher Form ihre Veranstaltungsankündigung gestaltet werden sollte, sodass auch die „Alten Hasen“ in der Szene noch einige neue Erkenntnisse über die Zusammenarbeit mit den Redaktionen gewinnen konnten.

Für die Sparkasse am Niederrhein referierte Frank-Rainer Laake, Vorstandsmitglied der Sparkasse am Niederrhein. Er informierte nach einem kurzen allgemeinen Überblick über die Sparkasse am Niederrhein über die Förderungsmöglichkeiten aus den Kulturstiftungen der Sparkasse Rheinberg und der Sparkasse am Niederrhein und über den PS-Zweckertrag und die Gewinnverteilung der Sparkasse am Niederrhein. Die Erträge der Stiftungen fließen kulturellen Projekten, Veranstaltungen und Initiativen zu und unterstützen so die kulturelle und soziale Arbeit in der Region. Der Vortrag verschaffte einen guten Überblick über die Gestaltung und Möglichkeiten der Antragsstellung und damit verbundenen Formalitäten und war für viele der Kultnetzwerk-Teilnehmer ein hilfreicher Anstoß, um auch in Zukunft dringend benötigte Finanzmittel für ihre Arbeit zu sichern.

Beim anschließenden „Netzwerken“ konnten die über 30 Kulturakteure sich in lockerer Atmosphäre über aktuelle Projekte und neue Planungen austauschen.

Die Idee des Kultnetzwerkes, dessen Akteure sich gegenseitig austauschen, unterstützen und vernetzen, kommt gut an. Es soll neben dem Kennenlernen der Vernetzung und Planung von gemeinsamen Projekten dienen. Das Netzwerk ist seit dem ersten Treffen bereits gewachsen und bleibt offen für weitere Kulturveranstalter, Initiativen, Gruppen oder Einzelpersonen. Interessierte melden sich gerne beim Kulturbüro, Yvonne Schmitz, Tel. 02843/171-271

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