Die Vorträge und die Podiumsdiskussionen der Universitätswochen werden in jedem Jahr von rund 200 Zuhörern besucht. Das Foto aus dem vergangenen Jahr zeigt den Germanisten Professor Dr. Ulrich Schmitz bei seinem Vortrag (Foto: Bettina Engel-Albustin)

Moers. Die 31. Universitätswochen in der Sparkasse am Ostring greifen am 11. und 18. Oktober Fragen auf, die sich aktuell viele Menschen stellen: In welcher Welt werden wir morgen leben? Was gilt noch angesichts von Regierungskrisen, Wirtschaftsskandalen und wachsendem Populismus? Inmitten vieler Unsicherheiten sprechen und diskutieren Wissenschaftler der Universitäten Duisburg-Essen und Wien diesmal zum Thema „Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen: Betrachtung eines unbequemen Phänomens.“ Beginn ist jeweils um 20 Uhr.

Am Donnerstag, 11. Oktober, geht es auf dem Podium um die Frage, wie man in Zeiten allgemeiner Verunsicherung ziviles Engagement und bürgerliche Verantwortung entwickeln kann. Das Gespräch der aus Wien stammenden Journalistin Ingrid Brodnig mit Georg Drennig von der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien sowie dem Geisteswissenschaftler Professor Dr. Jens Martin Gurr von der Universität Duisburg-Essen (UDE) moderiert Dr. Mayannah Dahlheim. Sie ist Referentin für Gesellschaftliche Verantwortung und Diversität an der UDE.

Unbequeme Fragen wird Professor Dr. Wolfgang Stark am Donnerstag, 18. Oktober, stellen. Am Institut für Psychologie und Organisationsentwicklung der UDE erforscht Professor Stark, wie und warum Menschen in Zeiten von Individualisierung, Gewinnstreben und Selbstoptimierung gesellschaftliche Verantwortung übernehmen – oder eben auch nicht. Für die Wissenschaftsreihe der Universität Duisburg-Essen und der Sparkasse am Niederrhein gibt es Karten zum Preis von fünf Euro an der Abendkasse oder vorab unter 02841 / 206-8303.

Beitrag drucken
Anzeigen