v.l. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger ließ sich von Setex-Geschäftsführer Konrad Schröer die Textil-Produktion zeigen (Foto: Niederrheinische IHK)

Hamminkeln. „Textil hat Zukunft – auch in Deutschland“ – unter diesem Leitsatz ist das Hamminkler Unternehmen Setex zu einem der größten europäischen Textilhersteller geworden. Der Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve, Dr. Stefan Dietzfelbinger, besuchte kürzlich das marktführende Unternehmen. Die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt sowie die Auswirkungen der deutschen Energiewende standen im Mittelpunkt des Gesprächs.

Mit mehr als 1000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von etwa 140 Millionen Euro lässt nicht mehr viel auf das kleine, 1990 gegründete Unternehmen mit seinen damals 17 Mitarbeitern schließen. Eins ist bis heute jedoch gleich geblieben – Setex steht für „made in Germany“. Damit dieser Grundsatz erfüllt werden kann, spielen Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen eine entscheidende Rolle.

Im Gespräch mit der IHK betonte Geschäftsführer Konrad Schröer vor allem die Herausforderungen durch die deutsche Energiewende und die angespannte Lage auf dem Ausbildungsmarkt, aber auch die Auswirkungen des Internethandels auf Vertriebswege. Positiv bewerteten IHK und Setex die seit 2016 praktizierte Zurückhaltung der Lokalpolitik bei Steuererhöhungen zu Lasten der Wirtschaft.

Stefan Dietzfelbinger verwies in dem Gespräch auf hilfreiche Beratungsangebote der IHK, die Unternehmer bei der gezielten Suche nach Auszubildenden unterstützt oder bei Fragen der Energie- und Ressourceneinsparung berät.

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