Machten Werbung für Arbeit und Ausbildung beim OSD: Maximilian Croonenbroek, Ordnungsdezernent Christian Zaum, Sarah Schaefers, Hartmut Müller und Dennis Lotz (v.l.) (Foto: © Landeshauptstadt Düsseldorf/Wilfried Meyer)
Anzeige

Düsseldorf. Der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) geht in die Akquise, um zurzeit freie Stellen und die Ausbildungsplätze 2019 mit qualifiziertem Personal zu besetzen. Auf den Dienstfahrzeugen zum Beispiel wird ab sofort mit Aufklebern für neues Personal geworben. Die Abteilung OSD im Ordnungsamt besteht seit 20 Jahren und verfügt aktuell über 124 Planstellen.

„Der Ordnungs- und Servicedienst ist – gemeinsam mit der Polizei – ein wichtiger Bestandteil zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in der Landeshauptstadt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten bei Bedarf Service und Hilfe. Gleichzeitig vermitteln sie bei sich widersprechenden Interessenlagen in der Bevölkerung. Wir suchen nun Verstärkung für diese wichtige Abteilung“, erklärte Ordnungsdezernent Christian Zaum.

Die Arbeit im Außendienst des OSD ist abwechslungsreich und erfordert neben den notwendigen Rechtskenntnissen eine gute Kommunikationsfähigkeit und ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl. Die Tätigkeit findet an 365 Tagen im Jahr auf Grundlage eines Schicht- und Wechseldienstplans statt. Es wird also auch außerhalb der üblichen Bürozeiten, zum Beispiel in den Abend- und Nachtstunden, an Wochenenden und an Feiertagen gearbeitet. Die Einsatzzeiten sind von 7 bis 1.30 Uhr, samstags/sonn- und feiertags ab 10 Uhr.

Zur Erfüllung ihrer Aufgaben haben die Mitarbeiter des Ordnungs- und Servicedienstes nahezu die gleichen Rechte wie die Polizei. Sie sind den OSD-Mitarbeitern unter anderem durch das Ordnungsbehördengesetz, das Polizei- und das Verwaltungsvollstreckungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen sowie durch das Ordnungswidrigkeitengesetz übertragen.

Der OSD überwacht als Abteilung des Ordnungsamtes die Einhaltung ordnungsrechtlicher Vorschriften, besonders die der Düsseldorfer Straßenordnung, des Landesimmissionsschutzgesetzes, des Landeshunde-, des Gaststätten- und des Jugendschutzgesetzes, der Sondernutzungssatzung sowie der Straßenverkehrsordnung. Eingehenden Bürgerbeschwerden wird nachgegangen und Rat- und Hilfesuchenden unbürokratisch zur Seite gestanden.

Neben diesen Aufgaben betreut der OSD aber auch die vielen Großveranstaltungen in Düsseldorf, zum Beispiel Karneval und in diesem Zusammenhang besonders das Glasverbot an den Tollen Tagen, sowie die Rheinkirmes, den Japantag sowie den Weihnachtsmarkt. Die Mitarbeiter werden zudem bei spontan eintretenden, besonderen Einsatzlagen wie etwa Evakuierungen bei Bombenentschärfungen, eingesetzt.

Um die vielen und vielfältigen Aufgaben im gesamten Stadtgebiet wahrnehmen zu können, verfügt der OSD über eine entsprechende Schutzausrüstung und einen großen Fuhrpark von 33 Dienstfahrzeugen. Neben den motorisierten Dienstfahrzeugen sind Mitarbeiter der Fahrradstaffel mit acht Rädern und einer speziellen Radfahrausrüstung im Stadtgebiet unterwegs.

Aufkleber an den Dienstfahrzeugen mit dem Satz „Wir suchen Verstärkung“ weisen nun auf die Ausbildungs- und Stellenangebote des Ordnungs- und Servicedienstes hin. Im Internetangebot der Landeshauptstadt Düsseldorf können sich Interessenten über das Ausbildungsangebot zum Verwaltungsfachangestellten im Ermittlungs- und Vollzugsaußendienst zum Ausbildungstermin 1. September 2019 informieren.

Als Verwaltungswirt oder Verwaltungsfachangestellter besteht die Möglichkeit, sich auf die Mitte September ausgeschriebenen Stellen zu bewerben. Einzelheiten zum OSD und dessen Ausbildung finden sich online unter www.duesseldorf.de/osd.

Beitrag drucken
Anzeigen