(Foto: privat)
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Duisburg. Die Jungen Liberalen (JuLis) Duisburg wollten am Montagabend für ein weltoffenes Deutschland ohne Gewalt demonstrieren. Schnell wurde ihnen klar: An vorderster Front demonstrierten nur wenige Menschen aus der Mitte unserer Gesellschaft.

„Für ein weltoffenes und solidarisches Duisburg” – so lautet das offizielle Motto der Gegendemonstration zur PEGIDA-Demo am Duisburger Bahnhofsplatz, an der die JuLis Duisburg teilnehmen wollten. Ziel der JuLis war es ,,Flagge zu zeigen” und gegen Fremdenhass zu demonstrieren – Seite an Seite mit allen Bürgern aus der demokratischen Mitte der Gesellschaft.

WDR berichtet von Vermummten mit Pfefferspray

Vor Beginn der Anti-PEGIDA-Demonstration wurde allerdings schnell klar, dass ein auffälliger Teil der Demonstranten aus dem links-extremen Milieu stammte. Auf manchen Plakaten in den vorderen Reihen wurde zu Gewalt aufgerufen oder rechtsstaatsfeindliche Parolen skandiert. Im weiteren Verlauf der Demonstration zeigte sich das Gewaltpotenzial einiger weniger dieser Demonstranten: Nach Angaben des WDR musste gegen etwa 100 Vermummte mit Pfefferspray vorgegangen werden, die auf die PEGIDA-Demonstranten losgehen wollten.

Junge Liberale Duisburg: „Jeder Extremist ist Mist“

Die JuLis Duisburg sind der Auffassung, dass weder Rechts- noch Linksextreme sowie Gewaltbereite einen Großteil der Bevölkerung in Duisburg repräsentieren. Daher möchten sie sich ganz klar von allen extremistischen Gruppierungen distanzieren und nicht denselben Fehler begehen, wie die Chemnitzer Bürger: sich von einer extremen politischen Seite instrumentalisieren und missbrauchen lassen. Stattdessen fordern sie die Duisburger auf, sich weiterhin gegen alle extremen Positionen zu stellen „Denn jeder Extremist ist Mist.“

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