Harald Hüskes, Vorsitzender SPD Stadtverband Moers (Foto: privat)

Moers. Vertreter der Moerser Sozialdemokraten machten sich heute auf den Weg nach Duisburg zur Anhörung im Planfeststellungsverfahren zum Brückenneubau der A 40. Gemeinsam mit den SPD Fraktionen in den Räten der wir-4 Kommunen kämpfen die Sozialdemokraten für eine Fortführung des Radschnellweges Ruhr über die neue Rheinbrücke.

Dazu Harald Hüskes, Vorsitzender des SPD Stadtverbandes: „Der geplante Radweg, mit unter 3 m Breite, ist als Fortführung des Radschnellweges völlig untauglich und auch für E-Bikes nur eingeschränkt nutzbar. Es kann doch nicht sein, dass Moers und der Niederrhein mal wieder abgekoppelt werden. Moers ist Pendlerhauptstadt NRW, welche Gründe braucht man denn noch, um den Niederrhein an den Radschnellweg anzubinden?“

Mit der Hochschule Rhein-Waal und dem Campus Mercator Berufskolleg entwickelt sich der Niederrhein mit insgesamt rund 7.000 jungen Menschen zu einem Hotspot für Studium und Ausbildung. Seit Jahren setzen sich die Sozialdemokraten am Niederrhein für ein umfassendes Mobilitätskonzept ein, dass den ÖPNV am Niederrhein an die Bahn anschließt. Die Ertüchtigung der Bahnstrecke nach Kamp-Lintfort, mit zwei Haltestellen in Moers auch über die LAGA hinaus sei ein erster Schritt. Die Wiederbelebung der Bahntrasse nach Neukirchen-Vluyn ist noch nicht vom Tisch, nachgedacht werde aber auch über Alternativen, so Harald Hüskes: „Gleise raus und dann eine Schnelltrasse für Radfahrer und E-Bikes vom Moerser Bahnhof bis zum Neubeugebiet Zeche Niederberg.“

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