Chefarzt Dr. med. Olaf Hansen und Oberärztin Dr. med. Vivianda Menke (Fotos: EVK)
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Wesel. Rund ein Fünftel aller Bürger leidet täglich unter zurückfließender Magensäure, der sogenannten Refluxkrankheit. Schluckstörungen, Sodbrennen, Schmerzen hinter dem Brustbein, saures Aufstoßen oder diffuses Unwohlsein im Oberbauch quälen die Betroffenen. Am EVK Wesel kennt man sich mit diesen Beschwerden und innovativen Behandlungsmethoden besonders gut aus. Aus diesem Grunde wurden die Reflux-Experten nun auch gebeten, auf dem größten deutschen Chirurgen- und Internisten-Kongress in München gleich drei Vorträge darüber zu halten. Schließlich gilt das Refluxzentrum Niederrhein deutschlandweit als führende Klinik in Sachen Zwerchfellbruch und als Therapiespezialist für eine innovative und vielversprechende Behandlungsmethode, welche den unteren Speiseröhren-Schließmuskel durch Nervenstimulation anregt.  Diese kann dem Patienten neue Lebensqualität bringen, und das ohne anatomische Änderung des Körpers.

Chefarzt Dr. med. Olaf Hansen und Oberärztin Dr. med. Vivianda Menke gehen in ihrem Medizinvortrag am Dienstag, 4. September dem chronischen Sodbrennen, das zu Heiserkeit, chronischer Bronchitis und sogar zu Lungenreizungen führen kann, genau auf die Spur. Dabei zeigen die Chirurgen medikamentöse, konservative und operative Möglichkeiten auf und berichten über neue aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse  vom Kongress.

Stress beruflicher oder privater Art wird übrigens auch häufig irrtümlicherweise für Reflux verantwortlich gemacht. Die Spezialisten gehen darauf ein, erklären jedoch genau, warum in den meisten Fällen ein Defekt im Verschlussmechanismus des Mageneinganges der Auslöser für das Übel ist. Unterschiedliche operative sowie minimal-invasive Möglichkeiten werden erklärt. Im Fokus steht dabei die EndoStim®-Behandlungsoption, die seit geraumer Zeit sehr erfolgreich und einzig in der Region im Refluxzentrum Niederrhein am Evangelischen Krankenhaus Wesel durchgeführt wird.

Die laiengerecht aufbereitete Veranstaltung findet um 19.30 Uhr Vortragsraum (EG) im EVK statt.

Anmeldung vorab wird erbeten unter Telefon (0281) 106 2051.

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