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Kreis Wesel. 15.569 Personen waren im August 2018 im Kreis Wesel arbeitslos gemeldet. Das sind 228 Personen oder 1,5 Prozent mehr als einen Monat zuvor. Positiv fällt der Vorjahresvergleich aus. Aktuell sind 1.320 Personen oder 7,8 Prozent weniger arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote stieg seit dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent. Im Vorjahresmonat betrug die Quote 7,0 Prozent.

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (Agentur für Arbeit, SGB III) waren im Kreis Wesel im Berichtsmonat 4.650 Arbeitslose gemeldet. Das sind im Vergleich zu Juli 105 Personen oder 2,3 Prozent mehr. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt die Arbeitslosigkeit um 224 Personen oder 4,6 Prozent niedriger. Im Bereich der Grundsicherung (Jobcenter Kreis Wesel, SGB II) werden aktuell 10.919 arbeitslose erwerbsfähige Hilfebedürftige betreut. Das sind 123 Personen oder 1,1 Prozent mehr als im Vormonat und 1.096 Personen oder 9,1 Prozent weniger als im August 2017.

Darüber hinaus weist die Bundesagentur für Arbeit monatlich die Unterbeschäftigung aus. Als Unterbeschäftigte zählen nicht nur Arbeitslose, sondern auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit. Im August nahm die Zahl der Unterbeschäftigten im Kreis Wesel um 134 Personen oder 0,7 Prozent auf 19.739 Personen ab. Es sind 1.177 Personen oder 5,6 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Die Unternehmen und Behörden im Kreis Wesel meldeten im August 1.028 offene Stellen. Insgesamt stehen aktuell 5.287 Stellen zur Besetzung offen, das sind 561 Stellen oder 11,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Bedarf meldeten die lokalen Arbeitgeber insbesondere in den Bereichen Gesundheits- und Sozialwesen, Handel, Verarbeitendes Gewerbe und Arbeitnehmerüberlassung.

„Trotz der Ferien konnten im August über 900 Menschen im Kreis Wesel wieder am Arbeitsmarkt Fuß fassen und ihre Arbeitslosigkeit beenden. Der Bedarf an Arbeitskräften ist vorhanden, wie  die hohen Stellenmeldungen der Unternehmen zeigen. Wer keine geeigneten Beschäftigten findet, sollte über neue und andere Wege der Fachkräftesicherung nachdenken. Dabei können wir in einigen Fällen helfen. Unser gemeinsamer Arbeitgeber-Service informiert über diese Möglichleiten. Außerdem haben wir dazu kürzlich einen Newsletter herausgebracht, der mögliche  Wege der Fachkräftegewinnung und -sicherung  vorstellt“, betont Barbara Ossyra, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Wesel.

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