Die Krefelder Zontians Dr. Gabriele Beuthner, Dr. Ulla Claßen und Dr. Kirsten Echternach (v.li.) waren von den Aktivitäten beim Weltkongress in Yokohama sehr beeindruckt (Foto: privat)

Krefeld. „Dieser Kongress war sehr beeindruckend: Er hat uns gezeigt, dass wir als Zonta-Mitglieder auf der ganzen Welt einiges bewegen können, um die Rechte von Frauen und Mädchen besser durchzusetzen“ – Dr. Ulla Claßen, die amtierende Präsidentin des Zonta-Club Krefeld, war jetzt mit den Krefelder Zontians Dr. Kirsten Echternach und Dr. Gabriele Beuthner, beim „Internationalen Zonta-Kongress“ im japanischen Yokohama.

In diesem Jahr stand dabei die Präsentation eines Lernprogramms für Mädchen in Madagaskar im Vordergrund: ‚Let Us Learn Madagaskar‘ ist das einzige Programm des Landes, das die Gleichberechtigung von Mädchen bei der Ausbildung berücksichtigt.

Außerdem unterstützt Zonta das Projekt zur „‚Verhinderung von Kinder-Ehen in Nigeria‘: Es soll die Zahl der Kinder-Ehen und Frühschwangerschaften durch entsprechende Aufklärungsarbeit drastisch reduzieren. Ein weiteres Thema ist das ‚Liberia Fistula Programm‘, das den Kampf gegen beschneidungsbedingte Geburtsfisteln in Liberia aufnimmt.

„Wir haben auch gesehen, welchen Stellenwert die Arbeit der verschiedenen Service-Clubs einnimmt: Speziell im Europäischen, Asiatischen und Amerikanischen Raum wird die Teilnahme an Service-Organisationen und Projekten ganz groß geschrieben“, so Ulla Claßen.

Daher sei es auch für die Krefelder Zontians wichtig, sich nicht nur an Krefelder Projekten (Krefelder Familienhilfe, SKF, Marianum…) zu beteiligen, sondern aus den Spenden der Mitglieder auch einen die internationalen Zonta-Projekte zu unterstützen.

Nichtsdestotrotz laufen derzeit die Vorbereitungen für das Krefelder Benefiz-Fest am 11. November im Krefelder Hof auf Hochtouren: „Dabei sammeln wir Geld für die Anschubfinanzierung zur Erweiterung des Frauenhauses in Krefeld“, so die Zonta-Präsidentin.

InfoKlick: www.zonta-krefeld.de

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