Die Zorbing-Bälle sorgten für viel Spaß (Foto: © Landeshauptstadt Düsseldorf/Uwe Schaffmeister)
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Düsseldorf. Zufriedene Gesichter bei den jungen Besuchern und auch bei den Veranstaltern: Etwa 90.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 6 bis 21 Jahren sind zur 15. Auflage des Olympic Adventure Camps (OAC) vom 18. bis 25. August an den Apollo-Platz gekommen und konnten dort unter fachkundiger Anleitung rund 50 Sport- und Bewegungsangebote kostenlos ausprobieren. Die Veranstalter von Sportamt und Jugendamt zeigten sich, wie auch ihre Partner aus den Sportvereinen, Stadtsportbund, Stadtwerke und den freien Trägern der Jugendhilfe, sehr zufrieden mit der Besuchsbilanz.

Sehr gut angenommen wurden die neuen Angebote Parkour und Pumptrack, die zukünftig auch auf den neuen Multifunktionalen Sportflächen in der Stadt wahrgenommen werden können. Im Juli wurde auf der Stettiner Straße in Garath eine Parkour-Fläche eröffnet, eine Pumptrack-Anlage wird im Oktober an der Sankt-Franziskus-Straße eingeweiht.

Das erstmalig angebotene „Zorbing“ erwies sich als Publikumsmagnet und wird im nächsten Jahr wieder dabei sein. Ähnlich einem Astronauten lassen die mit Luft gefüllten doppelhülligen Zorbs den „Zorbonauten“ ein Bewegen in der Kugel erleben. Beliebt waren auch die vielfältigen Kletterangebote und das Trampolinspringen Duo-Tramp.

Ein Schwerpunkt beim diesjährigen Olympic Adventure Camp lag auch wieder auf der Inklusion. Der Dienstag, 21. August, war der Schwerpunkttag für „Inklusion im Sport“. Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung hatten an diesem Tag Vorrang an allen Stationen. Diese Aktion wurde in das Programm der Düssel-Ferien integriert, so dass viele Kinder aus den Inklusionsgruppen der Düssel-Ferien erwartet wurden. Natürlich waren aber auch alle anderen Kinder mit Beeinträchtigung  besonders an diesem Tag, aber selbstverständlich auch an allen anderen Tagen, herzlich willkommen. Die Stationen wurden allesamt sehr gut angenommen. Auch Kinder, die keine körperlichen Beeinträchtigungen haben, haben die Angebote ausprobiert und insofern einen Perspektivenwechsel vorgenommen.

Die angebotenen Sportarten des Behindertensportverbandes waren Wheelsoccer, Rollstuhlbasketball, Goalball, Luftballonvolleyball und Rollstuhlhockey.

Hintergrund: Olympic Adventure Camp
Das OAC war ursprünglich als einmalige Aktion 2004 parallel zu den in Athen laufenden Olympischen Spielen geplant. Seinerzeit sollte als Alternative zum passiven Fernseherlebnis „Olympia“ ein aktives Sporterlebnis für Kinder und Jugendliche ermöglicht werden. Die Veranstaltung war so erfolgreich, dass sie eine jährliche Fortsetzung fand.

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